Wie man sich bet­tet...

SonntagsZeitung - - GESUNDHEIT - Do­mi­nic Geis­se­ler

Es geht fröh­lich wei­ter mit den Er­run­gen­schaf­ten der Di­gi­ta­li­sie­rung. Der ak­tu­ells­te Trend sind ver­stell­ba­re Bet­ten. Ei­gent­lich nichts Neu­es, das war ja auch beim Lätt­li­rost so. Doch die per App ge­steu­er­ten Schlaf­sta­tio­nen ver­fü­gen über Ma­trat­zen, die sich in je­de

Sitz- und Lie­ge­po­si­ti­on brin­gen las­sen, über Hei­zung, We­cker, TV, Be­leuch­tungs- und Au­dio­sys­te­me. Und: Die nächt­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten und Träu­me wer­den di­rekt aufs Han­dy ge­beamt.

Nur ei­ne Fra­ge der Zeit al­so, bis die Da­ten an den On­li­ne­doc wei­ter­ge­lei­tet wer­den, die­ser aus Mil­lio­nen von di­gi­ta­len Pa­ti­en­ten­dos­siers ei­ne Dia­gno­se er­stellt, die dann von der Kran­ken­kas­se aus­ge­wer­tet wird. Wenn Sie al­so künf­tig am Mor­gen aus ih­rem High­tech­ge­stell stei­gen, ist die neue Kran­ken­kas­sen­prä­mie be­reits vom Kon­to ab­ge­bucht.

Ein Vier­tel der Be­völ­ke­rung lei­det üb­ri­gens an Schlaf­stö­run­gen. Der Tipp der Zürcher Schlaf­for­sche­rin Es­t­her Werth: «Das Bett soll­te nur als Schlaf­platz die­nen. Al­so kein Es­sen, kein Com­pu­ter. Und vor al­lem: kein Han­dy!»

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