Ein­stim­mig­keit in al­lem

Die 44 an­we­sen­den Stimm­be­rech­tig­ten (13,8 Pro­zent) ha­ben am Mitt­woch al­le Ge­schäf­te gut­ge­heis­sen. Zu­dem wähl­ten sie das Wahl­bü­ro in cor­po­re.

Zürcher Unterländer - - Region - Cy­pri­an Sch­noz

Drei Ge­mein­de­ver­samm­lun­gen ha­ben am Mitt­woch über elf Ge­schäf­te be­fun­den und al­les ein­stim­mig und dis­kus­si­ons­los gut­ge­heis­sen. Trotz der re­la­tiv lan­gen Trak­tan­den­lis­te dau­er­te der de­mo­kra­ti­sche Pro­zess nur ei­ne gu­te St­un­de.

Spe­di­ti­ve Wahl

Das sie­ben­köp­fi­ge Wahl­bü­ro wur­de in glo­bo ge­wählt; dar­un­ter als ein­zi­ge Neue die 20-jäh­ri­ge Schü­le­rin Isa­bel­le Pek. Zu­dem bür­ger­te die Ver­samm­lung der Po­li­ti­schen Ge­mein­de mit Ap­plaus vier Per­so­nen ein. Ge­mein­de­prä­si­dent Pe­ter Weg­mül­ler hiess sie mit Blu­men, Süs­sig­kei­ten und Wein will­kom­men.

Die lau­fen­de Rech­nung der Po­li­ti­schen Ge­mein­de Regensberg schliesst bei ei­nem Er­trag von gut 2,4 Mil­lio­nen Fran­ken und ei­nem Auf­wand von knapp 2,3 Mil­lio­nen Fran­ken mit ei­nem Er­trags­über­schuss von 166 000 Fran­ken. Bud­ge­tiert war ein Mi­nus. Das Ei­gen­ka­pi­tal er­höht sich da­durch auf 3,3 Mil­lio­nen Fran­ken.

Auch die Pri­mar­schul­pfle­ge konn­te ei­ne Jah­res­rech­nung vor­le­gen, die mit ei­nem Er­trags­über­schuss von 236 000 Fran­ken ab­schloss. Das Ei­gen­ka­pi­tal der Pri­mar­schul­ge­mein­de be­läuft sich nun auf 780 000 Fran­ken.

Schliess­lich konn­te auch die re­for­mier­te Kir­chen­pfle­ge ei­ne Jah­res­rech­nung prä­sen­tie­ren, die bes­ser als bud­ge­tiert ab­schloss. Al­le drei Gü­ter be­grün­de­ten ih­re po­si­ti­ven Ab­schlüs­se mit Steu­er­er­trä­gen, die bes­ser als er­war­tet ab­schlos­sen.

Kei­ne Neu­be­wer­tung

Die Po­li­ti­sche und die Pri­mar­schul­ge­mein­de wer­den ihr Ver­wal­tungs­ver­mö­gen im Zu­sam­men­hang mit dem har­mo­ni­sier­ten Rech­nungs­le­gungs­mo­dell 2 (HRM2) nicht neu be­wer­ten. Mit dem Ver­zicht auf das Re­state­ment folg­ten die Stimm­be­rech­tig­ten den An­trä­gen der bei­den Be­hör­den.

Wie Weg­mül­ler vor­gän­gig aus­ge­führt hat­te, wür­de ei­ne Neu­be­wer­tung da­zu füh­ren, dass die be­reits fast ab­ge­schrie­be­nen Ge­mein­de­lie­gen­schaf­ten er­neut ab­ge­schrie­ben wer­den müss­ten. Zu­dem könn­ten die hö­he­ren Ab­schrei­bun­gen auch ei­ne Er­hö­hung des Steu­er­fus­ses nach sich zie­hen, er­klär­te der Ge­mein­de­prä­si­dent.

Die In­nen­re­no­va­ti­on der Kir­che kam auf 31500 Fran­ken zu ste­hen. Be­wil­ligt war ein Kre­dit von 24500 Fran­ken. Die Mehr­aus­ga­ben von rund 7000 Fran­ken be­grün­de­te die Kir­chen­pfle­ge mit zu­sätz­li­chen und auf­wen­di­ge­ren Ma­ler- und Elek­tro­ar­bei­ten und der da­mit im Zu­sam­men­hang ste­hen­den Bau­rei­ni­gung.

Un­wet­ter wir­ken nach

Die am 1. Ju­li be­gin­nen­de neue Le­gis­la­tur bringt auch Per­so­nal­wech­sel mit sich. So konn­te der künf­ti­ge Ge­mein­de­prä­si­dent Gre­go­ry Tur­kaw­ka sei­nen Vor­gän­ger Pe­ter Weg­mül­ler ver­ab­schie­den. Die­ser wie­der­um wür­dig­te die Leis­tun­gen der ab­tre­ten­den Ge­mein­de­rä­te Ni­co­le Ise­negger und Wolf­ram Sel­ter.

Schul­pfle­ge­prä­si­dent Martin Reus­ser ver­ab­schie­de­te die Kol­le­gin­nen Si­byl­le Fer­a­c­in und Pa­tri­zia Mer­ki. In der Kir­chen­pfle­ge kommt es zu kei­nem Wech­sel, wie Prä­si­dent Hans Hin­nen er­klär­te.

Im In­for­ma­ti­ons­teil wies Tur­kaw­ka dar­auf hin, dass die jüngs­ten Un­wet­ter auch in Regensberg zu nam­haf­ten Schä­den ge­führt hät­ten. Die un­auf­schieb­ba­re Re­pa­ra­tur der Stras­sen­schä­den wer­de sich auf nicht bud­ge­tier­te 300 000 Fran­ken be­lau­fen.

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