Vor­sicht vor Goog­le-Ma­sche

Zürcher Unterländer - - Zürich - Sda

Nicht nur fal­sche Po­li­zis­ten, son­dern auch fal­sche Mi­cro­soft­und Goog­le-Mit­ar­bei­ter trei­ben in Zü­rich ihr Un­we­sen. In den ver­gan­ge­nen Wo­chen er­gau­ner­ten sie über 20 000 Fran­ken. Meh­re­re Per­so­nen, die Op­fer von Te­le­fon­be­trü­ger ge­wor­den wa­ren, hät­ten sich seit An­fang Mai bei der Stadt­po­li­zei Zü­rich ge­mel­det, teil­te die­se ges­tern mit. Die Be­trü­ger ga­ben sich da­bei als Mit­ar­bei­ter von Goog­le oder Mi­cro­soft aus, er­klär­ten den Ge­schä­dig­ten, ih­re Com­pu­ter sei­en ver­seucht re­spek­ti­ve «ge­hackt» wor­den, und leg­ten da­für an­geb­li­che Be­wei­se vor. So brach­ten sie ih­re Op­fer da­zu, ih­nen Zu­griff auf den Com­pu­ter zu ge­wäh­ren, um den an­geb­li­chen Scha­den zu be­he­ben, wie es wei­ter heisst. Im Ge­gen­zug für die Hil­fe muss­ten die Ge­schä­dig­ten Wert­kar­ten kau­fen und ih­re Kre­dit­kar­ten­da­ten an­ge­ben.

Zu­dem in­stal­lier­ten die fal­schen IT-Spe­zia­lis­ten bös­ar­ti­ge Soft­ware auf den Rech­nern: Die­se sperrt den Com­pu­ter oder spio­niert die Be­nut­zer aus, um dann bei­spiels­wei­se mit In­ter­net-Ban­king-Zu­gangs­codes die Kon­ten der Op­fer zu lee­ren.

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