Stri­cke­rin Dorothee Mül­ler (54) aus Frei­en­stein

Zürcher Unterländer - - Samstag Extra - Sibylle Mei­er

12 Paar So­cken, 20 Woll­pull­over, 15 Hals­tü­cher, 5 Müt­zen und 10 Paar Hand­schu­he hat Dorothee Mül­ler in ih­rem Klei­der­schrank, al­le Stü­cke sind selbst ge­fer­tigt. Fast täg­lich strickt sie für sich und ih­re Fa­mi­lie. Die­se Lei­den­schaft hat die Frei­en­stei­ne­rin be­reits als Kind ent­wi­ckelt, als sie das Hand­werk von ih­rer Ur­gross­mut­ter ler­nen durf­te. Dorothee Mül­ler ist in Deutsch­land, im Harz, auf­ge­wach­sen. Um sich bes­ser zu kon­zen­trie­ren, strick­te sie in den Te­enager­jah­ren so­gar wäh­rend der Schul­stun­den. Auch heu­te ver­geht kaum ein Tag, oh­ne dass die 54Jäh­ri­ge zu Wol­le und Na­deln greift und sich für ihr Hob­by Zeit nimmt. Ger­ne hört sie da­zu ei­nen Kri­mi oder po­li­ti­sche In­for­ma­tio­nen. Nebst die­ser Be­schäf­ti­gung küm­mert sich Dorothee Mül­ler um Haus und Gar­ten so­wie um die vier zwi­schen 15- und 22-jäh­ri­gen Kin­der. Seit rund sechs Jah­ren be­sitzt sie aus­ser­dem ein Pferd, das sie täg­lich rei­tet und be­treut. Und sie hä­kelt für den vier­bei­ni­gen Lieb­ling Oh­ren in bun­ten Far­ben.

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