Neu­bau der Swiss Re ei­nen Schritt wei­ter

Der Zürcher Stadt­rat be­an­tragt dem Ge­mein­de­rat, den pri­va­ten Gestal­tungs­plan «My­then­quai 20–28» fest­zu­set­zen. Die­ser schafft die recht­li­chen Grund­la­gen für ei­nen Er­satz­neu­bau der Lie­gen­schaf­ten der Swiss Re.

Zürcher Unterländer - - Zürich - Sda

Der Gestal­tungs­plan hat zum Ziel, ei­nen städ­te­bau­lich und ar­chi­tek­to­nisch hoch­wer­ti­gen Bü­ro­neu­bau zu er­mög­li­chen, der sich zu­sam­men mit den be­ste­hen­den Bau­ten gut in die schutz­wür­di­ge See­ufer­front ein­fügt, wie die Stadt mit­teil­te.

Die vier Ge­bäu­de der Swiss Re am My­then­quai sol­len zu­sam­men mit zwei da­hin­ter­lie­gen­den Ge­bäu­den ei­nen räum­lich wahr­nehm­ba­ren Cam­pus bil­den. Im Erd­ge­schoss ist ein öf­fent­li­ches Ca­fé oder Bis­tro ge­plant. Der Neu­bau be­ruht auf dem Richt­pro­jekt der Mei­li & Pe­ter Ar­chi­tek­ten AG mit der GFA Grup­pe für Ar­chi­tek­tur Gm­bH, Zü­rich.

Der pri­va­te Gestal­tungs­plan er­laubt es, von den gel­ten­den Vor­schrif­ten der Bau- und Zo­nen­ord­nung (BZO) ab­zu­wei­chen. So­wohl die Ge­bäu­de­hö­he als auch die Hof­si­tua­ti­on ge­gen­über dem My­then­quai wä­ren ge­mäss BZO nicht mög­lich, wie es in der Mit­tei­lung heisst. Aus­ser­dem wird auf den Pflicht­wohn­an­teil von 33 Pro­zent ver­zich­tet.

Woh­nun­gen kom­pen­sie­ren

Der Stadt­rat hat nun mit de Swiss Re ver­ein­bart, dass die Hälf­te des auf­ge­ho­be­nen Pflicht­an­teils Woh­nun­gen – vor­zugs­wei­se im Kreis 2 – kom­pen­siert wird. Zu­dem zahlt das Un­ter­neh­men ei­nen fi­nan­zi­el­len Bei­trag für ei­nen neu­en Ver­pfle­gungs­ki­osk an der neu ge­stal­te­ten Pro­me­na­de.

Be­reits 2011 hat die Stadt mit der Swiss Re ei­nen Ver­trag ge­schlos­sen, da­mit die ober­ir­di­schen Park­plät­ze vom Ha­fen En­ge in die Tief­ga­ra­ge im Ge­bäu­de Myh­ten­quai 20–28 ver­legt wer­den kön­nen. Dies schafft die Vor­aus­set­zung, die Ha­fen­pro­me­na­de En­ge neu zu gestal­ten.

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