Viel we­ni­ger in­ves­tiert als ge­plant

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Region - Mar­kus Haus­mann

SCHÖNENBERG 2017 hat die Ge­mein­de nur rund ein Drit­tel der bud­ge­tier­ten In­ves­ti­tio­nen ge­tä­tigt. Wes­halb, er­fuh­ren die Schö­nen­ber­ger ges­tern an der Ge­mein­de­ver­samm­lung. Im An­schluss an die­se wur­den sie zu­dem über ein Ers­te-Hil­fePro­jekt in­for­miert.

Die Rech­nung 2017 war das ein­zi­ge Trak­tan­dum an der gest­ri­gen Ge­mein­de­ver­samm­lung in Schönenberg. 33 Stimm­be­rech­tig­te lies­sen sich die­se im Dorf­huus von Ge­mein­de­prä­si­dent Wil­li Schil­ling (FDP) prä­sen­tie­ren. Die Rech­nung schliesst bes­ser ab als bud­ge­tiert: mit ei­nem Ver­lust von nur 65 000 Fran­ken statt von 207000 Fran­ken. Dies bei ei­nem Auf­wand von 13,1 Mil­lio­nen Fran­ken. «Das Bud­get war sehr gut», bi­lan­zier­te Schil­ling. Bei meh­re­ren gros­sen Aus­ga­be­pos­ten sei es zu ei­ner Punkt­lan­dung ge­kom­men.

Doch es gab auch be­deu­ten­de Ab­wei­chun­gen. Für Be­ra­tungs­leis­tun­gen muss­ten 51 000 Fran­ken mehr aus­ge­ge­ben wer­den, als vor­ge­se­hen wa­ren. Dies we­gen der An­walts­kos­ten im Zu­sam­men­hang mit der Ge­mein­de­be­schwer­de zur Fu­si­on so­wie we­gen der recht­li­chen Ab­wick­lung der Kün­di­gung des Ge­mein­de­schrei­bers. Über 200 000 Fran­ken mehr aus­ge­ge­ben hat die Ge­mein­de für Sprin­ger, die auf­grund feh­len­den Ver­wal­tungs­per­so­nals en­ga­giert wer­den muss­ten.

Dass der Ver­wal­tung wich­ti­ge An­ge­stell­te feh­len, hat­te auch Aus­wir­kun­gen auf die In­ves­ti­ti­ons­rech­nung. Denn we­gen feh­len­den per­so­nel­len Res­sour­cen konn­ten laut Schil­ling meh­re­re bud­ge­tier­te Was­ser­lei­tungs­pro­jek­te nicht aus­ge­ar­bei­tet wer­den. Zu­dem sei­en Stras­sen­pro­jek­te ver­scho­ben wor­den, weil sie ab­hän­gig von Pro­jek­ten des Kan­tons sei­en. Ins­ge­samt tä­tig­te die Ge­mein­de so im Jahr 2017 nur rund 433 000 Fran­ken an­statt der bud­ge­tier­ten 1,2 Mil­lio­nen Fran­ken. Dis­kus­sio­nen dar­über gab es kei­ne. Die Schö­nen­ber­ger ge­neh­mig­ten die Jah­res­rech­nung ein­stim­mig.

Nicht an­we­send wa­ren die bei­den ab­tre­ten­den Ge­mein­de­rä­te Kurt Lo­cher (SVP) und Fe­lix Mei­er (par­tei­los). Sie wur­den von Schil­ling den­noch ver­ab­schie­det.

In­nert acht Mi­nu­ten vor Ort

Im An­schluss in­for­mier­te Bri­git­te Schnei­der, die Prä­si­den­tin des Sa­ma­ri­ter­ver­eins Schö­nen­ber­gHüt­ten, über das Pro­jekt Firs­tRe­spon­der. Dies ist ei­ne Grup­pe von zur­zeit 14 Per­so­nen, die in den bei­den Ge­mein­den im Fall ei­nes Herz­kreis­lauf­still­stands per Han­dy­num­mer 079 788 14 40 alar­miert wer­den kön­nen. Ihr Ziel sei es, in­nert 8 Mi­nu­ten vor Ort zu sein und Ers­te Hil­fe leis­ten zu kön­nen.

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