Frie­da Früh ist 100 ge­wor­den

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Region - Ma­nu­el Zim­mer­mann

KILCHBERG Am Mitt­woch fei­er­te Frie­da Früh im Wohn- und Pfle­ge­heim des See-Spi­tals Kilchberg ih­ren 100. Ge­burts­tag.

Zur Fei­er des Ta­ges brach­te Frie­da Früh der Chor Rüsch­li­kon, wel­chem sie selbst wäh­rend vie­ler Jah­re als ak­ti­ve Sän­ge­rin und als Vor­stands­mit­glied an­ge­hör­te, ein Ständ­chen und gab da­bei herz­li­che Re­mi­nis­zen­zen zum Bes­ten.

Frie­da Früh, die sich ei­ner er­staun­lich gu­ten Ge­sund­heit er­freut und noch im­mer oh­ne Geh­hil­fe zu Fuss un­ter­wegs ist, wur­de in den letz­ten Mo­na­ten des Ers­ten Welt­kriegs ge­bo­ren. Das Schick­sal woll­te es, dass ihr Va­ter schon kur­ze Zeit nach ih­rer Ge­burt starb und sie von ih­rer Mut­ter al­lein auf­ge­zo­gen wer­den muss­te. Sie wuchs in Rüsch­li­kon in ein­fa­chen Ver­hält­nis­sen auf und lern­te, weil ih­re Mut­ter ne­ben der Haus- und Fa­mi­li­en­ar­beit auch Geld ver­die­nen muss­te, schon früh, ihr Le­ben al­lein zu meis­tern. Nach ih­rer Hei­rat ge­bar sie zwei Kin­der, ei­nen Jun­gen und ein Mäd­chen. Ih­re Toch­ter liess es sich nicht neh­men, an der Fei­er im See-Spi­tal Kilchberg teil­zu­neh­men und mit ih­rer Mut­ter und dem Chor ak­tiv mit­zu­sin­gen.

Fo­to: PD

Frie­da Früh an ih­rem 100. Ge­burts­tag.

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