Fe­de­rers bes­te Leis­tung – Bacs­in­sz­kys Ex­ploit

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Sport -

TEN­NIS Ro­ger Fe­de­rer be­zwingt Kei Nis­hi­ko­ri in zwei Sät­zen und steht in Shang­hai im Halb­fi­nal. Ti­mea Bacs­in­sz­ky über­rascht in Tian­jin.

Ro­ger Fe­de­rer steht beim Mas­ters-1000-Tur­nier in Shang­hai im Halb­fi­nal. Der in Chi­na als Num­mer 1 ge­setz­te Ti­tel­ver­tei­di­ger setz­te sich in knapp zwei St­un­den ge­gen den star­ken Ja­pa­ner Kei Nis­hi­ko­ri (ATP 12) 6:4, 7:6 (7:4) durch. Fe­de­rer ver­dien­te sich den Halb­fi­nal­ein­zug mit sei­ner bis­her bes­ten Leis­tung im Tur­nier. Vor al­lem im ers­ten Satz spiel­te er wie aus ei­nem Guss und do­mi­nier­te mit Aus­nah­me ei­ner kur­zen Schwä­che und dem ver­lo­re­nen Auf­schlag­spiel zum 4:2 die Ball­wech­sel mit sei­ner ag­gres­si­ven Tak­tik.

Auch im zwei­ten Satz führ­te Fe­de­rer schnell 2:0, da­nach be­kun­de­te er aber bei ei­ge­nem Ser­vice ei­ni­ge Mü­he. Nis­hi­ko­ri ge­lang das Re­break, und da­nach war der agi­le Ja­pa­ner eben­bür­tig. Im Tie­break ver­füg­te Fe­de­rer aber über die bes­se­ren Ner­ven. Der 37jäh­ri­ge Bas­ler ge­wann nach ei­nem 1:4-Rück­stand die letz­ten sechs Punk­te und nach 1:51 St­un­den die Par­tie mit ei­nem Punkt am Netz.

Im heu­ti­gen Halb­fi­nal (cir­ca 14 Uhr Schwei­zer Zeit) trifft Fe­de­rer auf Wa­wrin­ka-Be­zwin­ger Bor­na Co­ric (ATP 19). Der Kroa­te dürf­te ein ähn­li­cher Geg­ner sein wie Nis­hi­ko­ri: ein gu­ter Kon­ter­spie­ler, der den Ball früh nimmt und enorm be­schleu­ni­gen kann. «Es ist schwie­rig, wenn der Ball gleich mit dem Re­turn schnell zu­rück­kommt. Da kannst du manch­mal nur re­agie­ren», stell­te Fe­de­rer nach dem Sieg ge­gen Nis­hi­ko­ri fest. Das tat er in die­ser Wo­che meist sehr gut, auch wenn er in al­len drei Mat­ches an sei­ne Gren­zen ge­hen muss­te. Der Bas­ler, der in Shang­hai be­reits vier­mal tri­um­phiert hat, ist zu­frie­den: «Ich bin über­glück­lich, wie­der im Halb­fi­nal zu ste­hen. Ich tref­fe den Ball sehr gut hier.» Et­was Sor­gen dürf­te ihm al­len­falls

Fo­to: Keysto­ne

Ro­ger Fe­de­rer ist zu­frie­den da­mit, wie er sich in Chi­na prä­sen­tiert.

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