Steu­er­fuss­sen­kung ist für EVP un­ver­ständ­lich

Zürichsee-Zeitung (Horgen) - - Region -

RICH­TERS­WIL Die EVP Rich­ters­wil-Sams­ta­gern kann nicht nach­voll­zie­hen, wes­halb der Ge­mein­de­rat den Steu­er­fuss für 2019 um sat­te drei Pro­zent sen­ken will. Dies schreibt die Par­tei in ei­ner Me­di­en­mit­tei­lung. Die da­durch feh­len­den Steu­er­ein­nah­men las­sen das Ei­gen­ka­pi­tal stark schrump­fen. Da in der neu­en Amts­zeit aber gros­se In­ves­ti­tio­nen an­ste­hen, um die In­fra­struk­tur­be­dürf­nis­se ab­zu­de­cken, müss­te der Steu­er­fuss in den kom­men­den Jah­ren wie­der er­höht wer­den. An­sons­ten kön­nen die Zie­le der Ge­mein­de nur teil­wei­se oder durch ei­nen ho­hen Fremd­fi­nan­zie­rungs­grad er­reicht wer­den, schreibt die EVP.

Die Par­tei setzt sich für ei­nen sta­bil blei­ben­den Steu­er­fuss ein und un­ter­stützt da­her den An­trag der Rech­nungs­prü­fungs­kom­mis­si­on, wel­che den bis­he­ri­gen Satz von 104 Pro­zent­punk­ten be­las­sen möch­te. Bei der kom­mu­na­len Ur­nen­vor­la­ge un­ter­stützt die Par­tei die neue Fas­sung der Ge­mein­de­ord­nung ein­stim­mig. Wie die EVP schreibt, er­hal­te da­mit die po­li­ti­sche Ge­mein­de ei­ne zeit­ge­mäs­se Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tur, wel­che in ei­nem trans­pa­ren­ten Pro­zess er­ar­bei­tet wor­den sei.

Wie die Par­tei mit­teilt, ga­ben auf eid­ge­nös­si­scher Ebe­ne al­le drei Vor­la­gen An­lass zur Dis­kus­si­on. Schluss­end­lich wur­den von der Par­tei al­le Vor­la­gen be­für­wor­tet – mit Aus­nah­me der Horn­kuh-Initia­ti­ve. Die­se wur­de mit ei­nem kla­ren Nein ab­ge­lehnt, wie die EVP mit­teilt.

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