Thai-cur­ry, der köst­li­che Klas­si­ker

Wochen Blitz - - Kolumne -

Mu­scheln gründ­lich wa­schen (Ka­put­te und Of­fe­ne weg­wer­fen), Zwie­beln und Knob­lauch ab­zie­hen und in Schei­ben schnei­den. Möh­re fein wür­feln. In ei­nem gro­ßen Topf, in den al­le Mu­scheln pas­sen, Oli­ven­öl er­hit­zen. Zwie­beln, Knob­lauch und Möh­re dar­in gla­sig düns­ten. Lor­beer­blatt fein zer­bre­chen und Cay­enne­pfef­fer da­zu­ge­ben. Kurz bra­ten las­sen. Weiß­wein an­gie­ßen, auf­ko­chen. Die Mu­scheln und den Thy­mi­an­zweig da­zu­ge­ben, den Topf schlie­ßen und al­les zum Ko­chen brin­gen. Ca. 5min. ko­chen, bis sich die Mu­scheln ge­öff­net ha­ben. Mu­scheln, die da­nach noch ge­schlos­sen sind, eben­falls weg­wer­fen. Da­zu Ba­guette und Sa­lat Gu­ten Ape­tit wünscht Ih­nen der Wo­chen­blitz !

In die­ser Aus­ga­be wol­len wir Ih­nen die un­ter­schied­li­chen Thai-Cur­rys et­was ge­nau­er vor­stel­len und Ih­nen Tipps für die Zu­be­rei­tung ei­nes ori­gi­nal thai­län­di­schen Cur­rys ge­ben. Zu den be­lieb­tes­ten zählt si­cher­lich das schar­fe, ro­te Cur­ry "Ga­eng Da­eng".

Aber auch das grü­ne Cur­ry "Ga­eng Khiao Wan" er­freut sich größ­ter Be­liebt­heit. Kur­ku­ma und Cur­ry­pul­ver ge­ben dem gel­ben Cur­ry "Ga­eng Ka­ri", das ei­ne Va­ria­ti­on des in­di­schen Cur­rys ist, sei­ne Far­be. Thai-Cur­ry, der köst­li­che Klas­si­ker

Das mil­de Mass­man Cur­ry "Ga­eng Mas­sa­man" wird vor al­lem in Süd­thai­land ge­ges­sen und hat sei­nen Ur­sprung in Per­si­en. Das Pa­na­eng Cur­ry ist eben­falls ein ro­tes Cur­ry, das wie es der Na­me ver­rät vom Nach­bar­land Ma­lay­sia be­ein­flusst ist und nor­ma­ler­wei­se nicht so scharf wie das klas­si­sche ro­te Cur­ry ist .

Die Cur­ry­pas­ten: Für die Zu­be­rei­tung der je­wei­li­gen Cur­ry­pas­ten gibt es vie­le un­ter­schied­li­che Re­zep­te. Tat­sa­che ist al­ler­dings, dass es mitt­ler­wei­le auch sehr gu­te Fer­tig­pas­ten zu kau­fen gibt. Gr­und­zu­tat für die Cur­ry­pas­ten sind ro­te oder grü­ne Chil­li­scho­ten, Knob­lauch, Meer­salz, Shrimps, Scha­lot­ten, Zi­tro­nen­gras und Gal­gant oder Ing­wer. Beim gel­ben Cur­ry wer­den zu­sätz­lich Cur­ry­pul­ver, Kur­ku­ma und Ko­ri­an­der­wur­zel hin­zu­ge­fügt. Das Mas­sa­man Cur­ry er­hält sei­ne Wür­ze durch wei­ßen Pfef­fer, Ko­ri­an­der­sa­men­pul­ver und Kreuz­küm­mel. Li­met­ten­scha­le ver­leiht dem grü­nen Cur­ry ein fri­sches Aro­ma. Die Pa­na­eng Cur­ry­pas­te er­hält durch das Bei­mi­schen von Nüs­sen ih­ren ty­pisch nus­si­gen Ge­schmack.

Das Schö­ne an den ThaiCur­rys ist, dass sie nicht nur le­cker sind und schnell zu­be­rei­tet wer­den kön­nen, son­dern auch dass sie je nach Lust und

Zu­ta­ten:

Ge­schmack mit un­ter­schied­li­chen Zu­ta­ten zu­be­rei­tet wer­den kön­nen. Letzt­lich kann je­der sein Lieb­lings­fleisch oder Ge­mü­se ver­wen­den, auch To­fu ist ei­ne köst­li­che Zu­tat im thai­län­di­schen Cur­ry.

Den­noch gibt es ei­ni­ge Zu­ta­ten, die sich in Thai­land als tra­di­tio­nel­les Re­zept durch­ge­setzt ha­ben: Im grü­nen Cur­ry wer­den vor al­lem grü­ne Zu­ta­ten ver­wen­det, wie z.B. gro­ße und klei­ne Thai-Au­ber­gi­nen. Im ro­ten Cur­ry wer­den häu­fig Bam­bus­spros­sen oder auch Kür­bis ver­wen­det. Zum Ab­schme­cken eig­net sich so­wohl für ro­tes als auch für grü­nes Cur­ry thai­län­di­sches Ba­si­li­l­kum.

Im gel­ben Cur­ry wer­den vor­wie­gend Kar­tof­feln und Zwei­beln ver­wen­det. Das Pa­na­eng Cur­ry wird in der Re­gel nur mit Fleisch ser­viert, da es mit Ko­ko­screme zu­be­rei­tet wird und so­mit dick­flüs­si­ger ist als die an­de­ren Cur­rys. Kaf­fir Li­met­ten­blät­ter und klein­ge­hack­te Erd­nüs­se soll­ten als Gar­nie­rung nicht feh­len. Zimt und Kar­da­mom pas­sen her­vor­ra­gend als Ge­wür­ze zum Mass­sa­man Cur­ry, das mit Kar­tof­feln und Erd­nüs­sen zu­be­rei­tet wird.

Zu­nächst al­le ge­wünsch­ten Zu­ta­ten in mund­ge­rech­te Stü­cke schnei­den. Für die Zu­be­rei­tung ei­nes ThaiCur­rys soll­te man zu­erst die Cur­ry­pas­te mit et­was Öl in der Pfan­ne er­hit­zen, dann ei­nen Teil Ko­kos­milch zu­ge­ben und et­was kö­cheln las­sen. Nun das Fleisch und/oder Ge­mü­se da­zu­ge­ben.

Die Zu­ta­ten soll­ten in der Rei­hen­fol­ge der Gar­dau­er hin­zu­ge­fügt wer­den, al­so zu­nächst die Zu­ta­ten, die am längs­ten be­nö­ti­gen, bis sie gar sind. Je nach Ge­schmack wird das Cur­ry mit Fisch­sau­ce, Palm­zu­cker und Li­met­ten­saft ab­ge­schmeckt. Erst kurz vor Schluss die rest­li­che Ko­kos­milch da­zu­ge­ben. Gu­ten Ap­pe­tit wünscht die Re­dak­ti­on des WO­CHEN­BLITZ.

Zu­be­rei­tung:

Newspapers in German

Newspapers from Thailand

© PressReader. All rights reserved.