42 bir­ma­ni­sche Frau­en aus Sex-skla­ve­rei be­freit

Wochen Blitz - - Pattaya Lokales -

wur­de mit schwe­ren Kopf­ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus ge­bracht.

Beim Ver­hör auf der Po­li­zei­sta­ti­on be­haup­te­te der Bra­si­lia­ner je­doch, den Un­fall nicht ver­schul­det zu ha­ben, da die Frau oh­ne zu schau­en aus ei­ner Sei­ten­stra­ße ge­saust sei und er kei­ne Mög­lich­keit mehr zum Brem­sen ge­habt ha­be.

Die Po­li­zei ist skep­tisch und woll­te noch nicht be­kannt ge­ben, ob Herr S. an­ge­klagt und in Un­ter­su­chungs­haft ge­nom­men wird. Man wer­de den Un­fall ge­nau­es­tens un­ter­su­chen, gab ein Be­am­ter be­kannt.

Er­mitt­ler der Cri­me Sup­pres­si­on Di­vi­si­on (CSD) be­frei­ten 42 bir­ma­ni­sche Frau­en (dar­un­ter 9 Min­der­jäh­ri­ge), die als Zwangs­pro­sti­tu­ier­te in ei­ner Vil­la in Kan­chana­b­u­ri ge­fan­gen ge­hal­ten wur­den. Au­ßer­dem ver­haf­te­ten die Be­am­ten bei der Raz­zia 3 mut­maß­li­che Tä­ter we­gen des Ver­dachts auf Men­schen­han­del und Nö­ti­gung.

Das "An­ti-Sla­very Traf­fi­cking Ac­tion Net­work" hat­te das CSD dar­über in­for­miert, dass ein In­for­mant über merk­wür­di­ge Ge­scheh­nis­se in ei­ner ab­ge­le­ge­nen Vil­la in Kan­chana­b­u­ris Ge­mein­de Ta Mak­ham be­rich­tet ha­be. Stän­dig hät­ten ir­gend­wel­che Frau­en die Vil­la in Be­glei­tung von zwei fins­ter aus­se­hen­den Män­nern ver­las­sen oder be­tre­ten. Ei­ni­ge der Frau­en sei­en noch sehr jung ge­we­sen. Das CSD ließ sich so­fort ei­nen Durch­su­chungs­be­fehl aus­s­tel- len und in­for­mier­te die Be­am­ten der Kan­chana­b­u­ri Pro­vin­ci­al Po­li­ce über den an­ste­hen­den Ein­satz.

Ne­ben den bir­ma­ni­schen Frau­en be­fan­den sich 3 thai­län­di­sche Män­ner im Al­ter von 32, 46 und 52 Jah­ren in dem Haus. Bei dem 32-jäh­ri­gen Herrn Udomsak han­delt es sich auch um den Be­sit­zer des Hau­ses. Die meis­ten der völ­lig ein­ge­schüch­ter­ten und ver­ängs­tig­ten Frau­en be­stä­tig­ten den Be­am­ten, dass sie von den Män­nern ge­gen ih­ren Wil­len in das Haus ge­bracht und zur Pro­sti­tu­ti­on ge­zwun­gen wor­den sei­en.

So­zi­al­ar­bei­ter küm­mern sich zur Zeit um die Frau­en und ver­su­chen mehr über die Hin­ter­grün­de der Ver­schlep­pung zu er­fah­ren, wäh­rend die 3 mut­maß­li­chen Tä­ter we­gen des Ver­dachts auf Men­schen­han­del und Nö­ti­gung in Un­ter­su­chungs­haft ge­nom­men wur­den.

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