Kein Ge­denk­tag für Op­fer des One-two-go-flu­ges

Wochen Blitz - - Phuket Lokales -

Es wur­de kei­ne of­fi­zi­el­le Trau­er-Ze­re­mo­nie für die 90 Men­schen ge­ge­ben, die vor fünf Jah­ren bei ei­ner Bruch­lan­dung des One-Two-Go-Flu­ges OG269 ums Le­ben ka­men.

Di­rek­tor Pra­thuang Sornk­ham des Flug­ha­fens auf Phu­ket sag­te, dass die­ses Jahr kei­ne Ge­denk­ze­re­mo­nie statt­fin­den wird. "Es war ei­ne Tra­gö­die aber wir wol­len die schreck­li­chen Er­in­ne­run­gen an den Vor­fall nicht ver­ewi­gen."

Herr Pra­thuang er­klär­te, dass der Flug­ha­fen seit dem Un­fall ei­ni­ge Si­cher­heits­vor­keh­run­gen ver­bes­sert ha­be und das Ge­län­de den Stan­dards der In­ter­na­tio­nal Ci­vil Avia­ti­on Or­ga­niza­t­i­on (ICAO) ent­spricht. Ein ICAO-Team prüft zu­dem je­des Jahr die Si­cher­heits­mass­nah­men. Seit dem Vor­fall ste­hen die Flug­lot­sen häu­fi­ger im Kon­takt mit dem Pi­lo­ten der an­flie­gen­den Flug­zeu­ge.

One-To-Go, die Toch­ter­ge­sell­schaft von Ori­ent Thai und des­sen Ge­schäfts­füh­rer Udom Tan­ti­pra­song­chai ha­ben sich zur Ur­sa­che des Ab­stur­zes noch nie ge­äu­ßert, trotz ei­ner An­fra­ge sei­tens thai­län­di­schern Be­hör­den.

Ein bri­ti­scher Ge­richts­me­di­zi­ner hat das Un­glück auf man­geln­de Si­cher­heit und un­zu­rei­chen­de Aus­bil­dung des Bo­den­per­so­nals so­wie über­ar­bei­te­te Pi­lo­ten zu­rück­ge­führt.

Das Wrack der ab­ge­stürt­z­ten 1-2-Go Ma­schi­ne

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