Na­tur und Idyl­le in Pai

Wochen Blitz - - Kolumne -

Hoch oben im Nor­den Thai­lands, un­weit der Gren­ze zu Myan­mar, liegt um­ge­ben von Ber­gen, frucht­ba­ren Tä­lern und saf­tig grü­nen Reis­fel­dern die klei­ne Stadt Pai.

Einst von Back­pa­ckern und Hip­pies ent­deckt, bie­tet das ehe­ma­li­ge Dorf 130 Ki­lo­me­ter nord­west­lich von Chiang Mai mitt­ler­wei­le zahl­rei­che Un­ter­künf­te – von ein­fa­chen Mo­tels bis zu ed­len Spa-Re­sorts.

Trotz der tou­ris­ti­schen Ent­wick­lung hat Pai sich sei­nen au­tent­hi­schen Charme be­wahrt. Das Ört­chen ist be­liebt we­gen sei­ner ge­las­se­nen und ent­spann­ten At­mo­sphä­re und gilt als idea­le Ba­sis, um den Nor­den Thai­lands zu er­kun­den. Zahl­rei­che Was­ser­fäl­le und hei­ße nu­el­len in der Um­ge­bung eig­nen sich wun­der­bar zum Ba­den. Ei­ne Well­ness­be­hand­lung von Mut­ter Na­tur be­kom­men Gäs­te, die ih­re Fü­ße ins war­me nu­ell­was­ser hal­ten und in­mit­ten des dicht wu­chern­den Tro­pen­walds ein­fach nur die Ru­he ge­nie­ßen.

Wer hin­ge­gen mehr Un­ter­neh­mungs­lust ver­spürt, kann bei ei­ner Floß­fahrt auf dem Pai Fluss die un­be­rühr­te Land­schaft er­kun­den. Auch Wan­de­run­gen und mehr­tä­gi­ge Aus­flü­ge zu den Dör­fern der Berg- stäm­me der Ka­ren, Hmong, Li­su und La­hu wer­den von Pai aus or­ga­ni­siert.

Je­den Abend, wenn die Dun­kel­heit über das Städt­chen her­ein­bricht strö­men Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten glei­cher­ma­ßen auf die Wal­king Street im Her­zen von Pai. Hier fin­den sich zahl­rei­che Lä­den und Stra­ßen­stän­de, an de­nen es von Klei­dung, Schmuck und Ac­ce­soi­res über Kunst­hand­werk bis hin zu hand­be­mal­ten Post­kar­ten al­les gibt, was das Herz be­gehrt. Ein Be­such lohnt sich je­doch auch, wenn man nicht in Shop­pinglau­ne ist: Die lie­be­voll mit Lam­pi­ons und Lich­ter­ket­ten de­ko­rier­te Stra­ße, in der sich freund­li­che Ver­käu­fer und leut­se­li­ge Ein­hei­mi­sche mit den Be­su­chern ver­mi­schen, ver­sprüht ei­nen ganz be­son­de­ren Reiz.

Stra­ßen­mu­si­ker und zahl­rei­che Tan­zund Kul­turdar­bie­tun­gen sor­gen für die Un­ter­hal­tung. Wie über­all in Thai­land dür­fen auch in hier die ku­li­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten nicht feh­len: Vor al­lem ty­pi­sche Spe­zia­li­tä­ten wie Ka Nom Jin Nang vong (Reis­nu­deln in Sau­ce) oder bei küh­le­rem Wet­ter Khao Pook Nga (hei­ßer Kle­b­reis mit schwar­zem Se­sam) er­freu­en sich gro­ßer Be­liebt­heit.

Der Ort Pai wur­de auch aus­er­wählt, um das Pi­lot­pro­jekt „Se­ven Gre­ens“in Zu­sam­men­ar­beit mit dem Frem­den­ver­kehrs­amt Thai­land um­zu­set­zen. Das Sie­ben-Punk­te-Pro­gramm dient tou­ris­ti­schen Di­enst­leis­tern als Leit­fa­den, um die Ba­lan­ce zwi­schen ei­nem wei­te­ren Aus­bau des Tou­ris­mus und dem Schutz der Um­welt zu meis­tern. Ge­för­dert wer­den sol­len zum Bei­spiel die Nut­zung um­welt­freund­li­cher Trans­port­mit­tel, die Er­fül­lung von Um­welt­auf­la­gen an Tou­ris­ten­zie­len, die Ent­wick­lung ge­mein­de­ba­sier­ter Tou­ris­mus­pro­jek­te so­wie ei­ne Er­hö­hung der An­zahl an Ho­tels und Un­ter­künf­ten, die nach­hal­tig wirt­schaf­ten. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen un­ter re­dak­ti­on@wo­chen­blitz.com

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