Ro­them­den pla­nen Ge­gen-de­mons­tra­tio­nen

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Die Ro­them­den wol­len sich am 24. No­vem­ber in Nontha­b­u­ri, Pa­thum Tha­ni und Sa­mut Pra­kan ver­sam­meln, die De­mons­tra­tio­nen

sind ei­ne Ant­wort auf die ge­plan­ten Pro­tes­te der Grup­pe Pi­tak Siam auf dem Roy­al Pla­za am sel­ben Tag.

Ro­them­den-Füh­rer Wor­ach­ai He­ma sag­te, sei­ne Sym­pa­thi­san­ten, wür­den in ih­ren Pro­vin­zen blei­ben, man wer­de aber so­fort zum De­mo­kra­tie-Denk­mal auf der Rat­cha­dam­no­en Ave­nue vor­rü­cken, soll­te es im Rah­men der Pi­tak-Siam-De­mons­tra­ti­on zu Zwi­schen­fäl­len kom­men.

„Wir sind be­reit. Wenn dem Volk die Macht ent­ris­sen wird, mar­schie­ren wir zum De­mo­kra­tie-Denk­mal“, sag­te Wor­ach­ai, der auch Ab­ge­ord­ne­ter der Re­gie­rungs­par­tei Phuea Thai Par­ty ist.

Der Füh­rer der Pi­tak Siam, Boon­lert Kaew­pra­sit, hat sich für ei­nen Macht­wech­sel aus­ge­spro­chen, was von den Ro­them­den als Ruf nach ei­nem Putsch in­ter­pre­tiert wird. Boon­lert hat­te bei ei­ner Ver­an­stal­tung aus­ge­führt, er wün­sche sich, dass de­mo­kra­ti­sche Grund­sät­ze fünf Jah­re lang „ein­ge­fro­ren“wer­den. Pi­tak Siam hofft, ei­ne Mil­li­on Men­schen für ih­re De­mons­tra­ti­on zu mo­bi­li­sie­ren, die PAD hat Zu­sam­men­ar­beit si­gna­li­siert und ih­ren An­hän­gern aus­drück­lich er­laubt, sich an der De­mons­tra­ti­on zu be­tei­li­gen. Wor­ach­ai er­klär­te, ei­ne Na­ti­on „ein­frie­ren“zu wol- len be­deu­te nichts an­de­res als der Ruf nach ei­nem Mi­li­tär­putsch.

Man ha­be be­reits „ir­re­gu­lä­re Ak­ti­vi­tä­ten“in ei­ner Mi­li­tär­ka­ser­ne in Prachin­bu­ri aus­ge­macht: „Wenn es zu ei­nem Mi­li­tär­putsch kommt, dann wer­den die Ro­them­den-Füh­rer nicht weg­lau­fen. Wir wer­den uns den Pan­zern ent­ge­gen stel­len. Mil­lio­nen von Men­schen wer­den auf die Stra­ßen strö­men.“

Nop­pa­dol Pat­ta­ma, ein Be­ra­ter des durch ei­nen Putsch ge­stürz­ten Ex-Pre­mier- mi­nis­ters Thaks­in, sag­te, Pi­tak Siam ha­be mit dem Ruf, das Land ein­zu­frie­ren, ei­nen Feh­ler be­gan­gen. Das wür­de das de­mo­kra­ti­sche Sys­tem au­ßer Kraft set­zen und die Kon­junk­tur un­ter­mi­nie­ren.

Vi­ze-In­nen­mi­nis­ter Pracha Pra­sop­dee for­der­te am 16. No­vem­ber die Ab­ge­ord­ne­ten der De­mo­kra­ti­schen Par­tei auf, sich kei­nes­falls an der De­mo der Pi­tak Siam zu be­tei­li­gen.

Ro­them­den-Füh­rer Ja­tuporn Prom­pan wie­der­hol­te sei­ne Be­fürch­tung, dass die Pi­tak Siam den Re­gie­rungs­sitz be­la­gern wer­de, falls die Re­gie­rung die Miss­trau­ens­de­bat­te über­steht (was sehr wahr­schein­lich ist).

Was die ge­plan­te Ver­hän­gung des Aus­nah­me­zu­stan­des über den Roy­al Pla­za an­be­langt, so hat sich Pi­tak Siam da­ge­gen aus­ge­spro­chen. Es gä­be kei­nen Grund, weil die Mit­glie­der der Pi­tak Siam kei­ne Brand­stif­ter sei­en und auch kei­ne Kran­ken­häu­ser be­la­gern woll­ten.

Das teil­te ei­ner der Spre­cher der Grup­pe mit und spiel­te da­mit auf die Ro­them­den-Pro­tes­te 2010 an.

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