Schlech­te Aus­sich­ten bei Ex­por­ten

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Wirt­schafts­mi­nis­ter Boon­song Te­riya­pirom gab am 29. No­vem­ber be­kannt, dass die Stei­ge­rung der thai­län­di­schen Ex­por­te im kom­men­den Jahr auf ein­stel­li­ge Zu­wachs­ra­ten sin­ke.

Die glo­ba­len wirt­schaft­li­chen Aus­sich­ten sei­en schlecht, die eu­ro­päi­sche Schul­den­kri­se um den Eu­ro sei im­mer noch nicht ge­löst, son­dern durch die Be­reit­stel­lung neu­er Gel­der nur ver­scho­ben.

Man wol­le sich ein rea­lis­ti­sches Ziel set­zen, er­klär­te Boon­song, nach­dem Fi­nanz­mi­nis­ter Kit­ti­rat Na-Ra­nong im Au­gust für 2011 von ei­nem Ex­port­wachs­tum von 15% ge­spro­chen hat­te und spä­ter zu­gab, dass es sich um ei­ne Lü­ge ge­han­delt hat­te, die er als „Not­lü­ge“ver­harm­los­te. 2011 wird das Ex­port­wachs­tum 5% ver­mut­lich nicht über­schrei­ten.

Für das nächs­te Jahr hat sich das Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um das Ziel ei­ner Ex­port­stei­ge­rung von zwi­schen 10 und 12% ge­setzt. Doch jetzt er­klär­te Boon­song, dass ei­ne zwei­stel­li­ge Wachs­tums­ra­te un­wahr­schein­lich sei.

Rea­lis­tisch wä­re ein Wachs­tum von 8 bis 9%, er­klär­te der ehe­ma­li­ge Wirt­schafts­mi­nis­ter Na­rong­chai Akra­sa­nee. Be­son­de­re Ge­fah­ren sieht er bei der Auf­nah­me von Pri­vat­kre­di­ten.

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