Ver­fas­sungs­än­de­rung: Re­fe­ren­dum 2013

Wochen Blitz - - Thailand Nachrichten -

Das Ka­bi­nett wird in Kür­ze be­schlie­ßen, dass es im kom­men­den Jahr

ein Re­fe­ren­dum über ei­ne Ver­fas­sungs­än­de­rung ge­ben wird.

Nach stän­di­gem Hin- und Her und Aus­zei­ten kam der Aus­schuss, der sich mit der ge­plan­ten Ver­fas­sungs­än­de­rung be­fasst, zu dem Er­geb­nis, dass es zu­nächst ei­ne Volks­ab­stim­mung über die­se Än­de­rung ge­ben soll, die dann An­fang kom­men­den Jah­res statt­fin­den könn­te. Am 14. De­zem­ber hat­ten die vier Ko­ali­ti­ons­par­tei­en – Phuea Thai, Chartthai­pat­ta­na, Chart Pat­ta­na und Phalang Chon – ein ge­mein­sa­mes State­ment her­aus­ge­ge­ben, in dem es heißt, dass vor der ge­plan­ten drit­ten Le­sung der Ver­fas­sungs­än­de­rung, die zu­nächst auf Eis ge­legt wor­den war, ein Re­fe­ren­dum or­ga­ni­siert wer­den soll. In­nen­mi­nis­ter Cha­ru­pong Ruangs­u­wan teil­te am 15. De­zem­ber mit, dass man den Vor­schlag an das Ka­bi­nett wei­ter­ge­lei­tet ha­be, die­ses wer­de am 18. De­zem­ber die An­ge­le­gen­heit be­ra­ten. Wenn das Ka­bi­nett dem Vor­schlag zu­stimmt – und da­von ist aus­zu­ge­hen –, dann wer­de die Sa­che an die Wahl­kom­mis­si­on EC wei­ter­ge­lei­tet. Ein Re­fe­ren­dum über die neue Ver­fas­sung könn­te dann noch vor dem thai­län­di­schen Neu­jahrs­fest Song­kran zwi­schen dem 12. März und dem 12. April 2013 statt­fin­den. Die Re­gie­rungs­par­tei Phuea Thai Par­ty geht da­von aus, dass über die Hälf­te der Wahl­be­rech­tig­ten, rund 23 Mil­lio­nen Bür­ger, für die neue Ver­fas­sung stimmen wer­den. Laut Plä­nen der Phuea Thai soll bei dem Re­fe­ren­dum nur ei­ne Fra­ge ge­stellt wer­den: Ob man da­mit ein­ver­stan­den ist, dass ei­ne Ver­fas­sungs­ge­ben­de Ver­samm­lung ein­ge­setzt wird, die ei­ne neue Ver­fas­sung aus­ar­bei­tet. Pre­mier­mi­nis­te­rin Ying­luck teil­te am 15. De­zem­ber in ih­rer wö­chent­li­chen Fern­seh­sen­dung mit, dass es rei­chen wür­de, wenn die Ver­fas­sungs­än­de­rung im Par­la­ment be­schlos­sen wer­de, sie wol­le aber die Bür­ger ein­be­zie­hen.

In Ayutt­ha­ya wur­den fünf Po­li­zei­be­am­te ver­haf­tet, die ei­ne Mil­li­on Ya­ba-Pil­len in ei­nem Po­li­zei­fahr­zeug trans­por­tier­ten und ver­kau­fen woll­ten.

Das Fahr­zeug war am 14. De­zem­ber von Kol­le­gen – Be­am­ten der An­ti-Dro­genPo­li­zei – un­ter­sucht wor­den. Da­bei fan­den die Be­am­ten bei ih­ren fünf Kol­le­gen ei­ne Mil­li­on Ya­ba-Pil­len, die sie nach ei­ge­nen An­ga­ben an ei­nen Kun­den in Ayutt­ha­ya lie­fern woll­ten.

Bei den fünf Po­li­zis­ten han­delt es sich um hoch­ran­gi­ge Be­am­te aus Nan, ei­ner von ih­nen ist Po­li­zei­oberst und Chef ei­nes Po­li­zei­re­viers.

Auf­fäl­lig ge­wor­den war ei­ner der Ver­däch­ti­gen zu­vor, er ar­bei­te­te bei der Grenz­po­li­zei und war we­gen Dro­gen­han­dels nach Nan straf­ver­setzt wor­den. Dort be­tä­tig­te er sich aber wei­ter­hin als Dro­gen­dea­ler – zu­sam­men mit vier Kol­le­gen, dar­un­ter der Chef der Po­li­zei­dienst­stel­le.

Die fünf Po­li­zis­ten wur­den noch am 14. De­zem­ber aus dem Po­li­zei­dienst ent­las­sen,

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