Um­fra­ge: Ver­fas­sungs­än­de­rung nicht von Vor­teil

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Nach ei­ner neu­en Um­fra­ge des Ab­ac Poll Re­se­arch Cen­ters glaubt die Mehr­heit der thai­län­di­schen Be­völ­ke­rung, dass sich der an­hal­ten­de Kon­flikt in­ner­halb der nach wie vor ge­spal­te­nen Ge­sell­schaft durch ei­ne Ver­fas­sungs­än­de­rung kei­nes­falls ver­bes­sern son­dern ver­schlim­mern wür­de.

Laut Herrn Nop­pa­dol Kan­nikar, dem Lei­ter der de­mo­sko­pi­schen Un­ter­su­chung, wur­den ins­ge­samt 2289 Per­so­nen ab 18 Jah­ren vom 02. bis 05. Ja­nu­ar in fol­gen­den 17 Pro­vin­zen be­fragt:

• Zen­tral-Re­gi­on: Bangkok, Sa­mut Sak­hon, Kan­chana­b­u­ri, Su­phan Bu­ri und Sa­mut Pra­kan

• Nord-Re­gi­on: Pha­yao, Phet­cha­bun und Chiang Mai

• Nord­ost-Re­gi­on: Nak­hon Pha­nom, Sa­kon Nak­hon, Su­rin, Bu­ri Ram, Khon Ka­en und Nak­hon Rat­cha­si­ma

• Süd-Re­gi­on: Chum­phon, Trang und Nak­hon Si Tham­ma­rat

Auf die Fra­ge, ob die von Re­gie­rung und Ro­them­den ge­plan­te Ver­fas­sungs­än­de­rung da­zu bei­tra­gen kön­ne, die Kon­flik­te zwi­schen den ver­fein­de­ten Be­völ­ke­rungs­grup­pen zu lö­sen, ant­wor­te­ten 85,4% mit "Nein" und nur 14,6% mit "Ja".

Stol­ze 86,6% der Be­frag­ten sind so­gar der Mei­nung, dass sich die ge­sell­schaft­li­che Spal­tung durch ei­ne Än­de­rung der Ver­fas­sung ver­schär­fen wür­de. 13,4% se­hen das nicht so.

Sehr deut­lich fällt auch die Ant­wort auf die Fra­ge aus, was von ei­ner mög­li­chen Ver­fas­sungs­än­de­rung denn in ers­ter Li­nie er­war­tet wer­de: 87,8% der Be­frag­ten sind der Mei­nung, dass die Än­de­run­gen vor al­lem auf die In­ter­es­sen der Men­schen im gan­zen Land aus­ge­rich­tet sei­en soll­ten ... nicht auf die ei­ner ein­zel­nen Per­son.

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