Nun doch? Mer­kel setzt sich für Bur­kaver­bot ein - Hef­ti­ger CDU-Ap­plaus

Amerika Woche - - Nachrichten -

Es­sen - Wie­der ei­ne Kehrt­wen­de der Kanz­le­rin. An­ge­la Mer­kel hat sich nun doch für ein Ver­bot der Voll­ver­schleie­rung in Deutsch­land aus­ge­spro­chen, wo im­mer dies ge­setz­lich mög­lich ist. „Bei uns heißt es: Ge­sicht zei­gen, des­we­gen ist die Voll­ver­schleie­rung nicht an­ge­bracht, sie soll­te ver­bo­ten sein“, wo im­mer dies recht­lich mög­lich sei, sie auf dem CDU-Par­tei­tag in Es­sen in Nord­rhein-West­fa­len. Da­für ern­te­te sie star­ken Bei­fall von den rund 1000 De­le­gier­ten.

Die CDU will die Bur­ka - die Voll­ver­schleie­rung - et­wa vor Ge­richt, bei Po­li­zei­kon­trol­len und im Stra­ßen­ver­kehr ver­bie­ten. War­um die Ver­schleie­rung nicht ge­ne­rell un­ter­sagt wird und wie die­ses se­lek­ti­ve Bur­kaver­bot durch­ge­setzt und kon­trol­liert wer­den soll, da­für gab es zu­min­dest auf dem Par­tei­tag in Es­sen kei­ne Er­klä­rung.

Zu­gleich kri­ti­sier­te die Kanz­ler­in­die zu­neh­men­de Ag­gres­si­vi­tät mit zahl­rei­chen Hass­bot­schaf­ten im In­ter­net. Man ha­be „manch­mal den Ein­druck, dass ei­ni­ge, die schon län­ger hier in Deutsch­land le­ben, drin­gend ei­nen In­te­gra­ti­ons­kurs nö­tig hät­ten“, sag­te Mer­kel, die ei­nen re­spekt­vol­len Um­gang mit­ein­an­der im Netz ver­lang­te.

Wun­dern muss sie sich vor dem Hin­ter­grund der mas­si­ven Über­grif­fe vor al­lem durch mos­le­mi­sche Flücht­lin­ge (da­zu mehr auf Sei­te 4! vor al­lem auf Frau­en al­ler­dings nicht. Und sie soll­te auch den Re­spekt für al­le in Deutsch­land le­ben­den Men­schen von den Flücht­lin­gen selbst ein­for­dern.

Newspapers in German

Newspapers from USA

© PressReader. All rights reserved.