Schwei­zer Ein­kaufs­tou­ris­mus wei­ter auf ho­hem Ni­veau

Amerika Woche - - Alpenregion -

Vom Dusch­gel bis zur Kü­chen­zei­le: Die Schwei­zer kau­fen wei­ter­hin ger­ne im be­nach­bar­ten, güns­ti­ge­ren Ba­den-Würt­tem­berg ein. 2015 sei­en bei den Haupt­zoll­äm­tern in Sin­gen und Lör­rach ins­ge­samt 17,6 Mil­lio­nen Aus­fuhr­kas­sen­zet­tel aus­ge­stellt wor­den, hieß es. „Ich ge­he da­von aus, dass wir die­ses Ni­veau hal­ten.“2011 sei­en es noch 11 Mil­lio­nen Aus­fuhr­zet­tel ge­we­sen - seit­dem sei die An­zahl um mehr als 50 Pro­zent ge­stie­gen. „Das kon­so­li­diert sich jetzt ein biss­chen“, sag­te Marx, „aber es pen­delt sich auf ei­nem ho­hen Ni­veau ein.“Mit den „Grü­nen Zet­teln“kön­nen sich Nicht-EU-Bür­ger die Mehr­wert­steu­er un­ab­hän­gig von der Hö­he des Ein­kaufs zu­rück­er­stat­ten las­sen. Vor al­lem für Schwei­zer ist das at­trak­tiv - zu­sätz­lich zu den oh­ne­hin oft nied­ri­ge­ren Prei­sen in Deutsch­land. Die Fol­ge sind oft lan­ge Staus und vol­le In­nen­städ­te in den Grenz­re­gio­nen. Von der Ein­kaufs­lust der Schwei­zer Marx. Im Ran­king der Nach­fra­ge hät­ten Sham­poos und Dusch­gels in­zwi­schen aber die Le­bens­mit­tel an der Spit­ze ab­ge­löst.

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