AfD for­dert: Kei­ne Ein­rei­se oh­ne Iden­ti­tät - Ita­li­en be­kräf­tigt

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Ber­lin (dpa) - Die AfD hat nach dem An­schlag auf den Ber­li­ner Weih­nachts­markt ein so­for­ti­ges Ein­rei­se­ver­bot für Men­schen mit un­ge­klär­ter Iden­ti­tät ge­for­dert.

„Die Gren­zen müs­sen end­lich kon­trol­liert wer­den, so dass nie­mand il­le­gal ein­rei­sen kann, so dass es kei­ne mehr­fa­chen Iden­ti­tä­ten ge­ben kann und dass po­li­zei­be­kann­te Asyl­be­wer­ber so­fort ab­ge­wie­sen wer­den kön­nen“, sag­te der stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de Alex­an­der Gau­land. Nur so könn­ten An­schlä­ge nach­hal­tig ver­hin­dert wer­den.

„Wir ha­ben schon im­mer dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Flücht­lings­po­li­tik von An­ge­la Mer­kel sehr gro­ße Ge­fah­ren birgt“, sag­te Gau­land und Vor­stand An­dré Pog­gen­burg (Fo­to) er­gänz­te, der An­schlag sei „die di­rek­te Fol­ge ei­ner Po­li­tik des Mul­ti­kul­ti um je­den Preis, und der Preis ist die Si­cher­heit un­se­rer Bür­ger“.

Jetzt be­kam die AfD-For­de­rung neue Spreng­kraft, denn Ita­li­ens Ein­wan­de­rungs­be­hör­de hat er­heb­li­che Pro­ble­me bei der Iden­ti­fi­zie­rung von Flücht­lin­gen an der EU-Au­ßen­gren­ze. „Nie­mand kennt die wirk­li­che Iden­ti­tät der Men­schen, die an­kom­men“, so Be­hör­den­lei­ter Ma­rio Mor­co­ne. „Her­kunfts­land, Na­me, Al­ter - al­les kann prak­tisch frei er­fun­den sein.“Bei der Über­prü­fung der Iden­ti­tät sei Ita­li­en auf die Zu­sam­men­ar­beit mit afri­ka­ni­schen Staa­ten an­ge­wie­sen, die al­ler­dings le­dig­lich mit Tu­ne­si­en, Ma­rok­ko und Ägyp­ten „ei­ni­ger­ma­ßen funk­tio­nie­re“.

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