VW er­zielt Ver­gleich für 3,0-Li­ter-Die­sel­wa­gen

Amerika Woche - - Auto -

San Fran­cis­co (dpa) - Volks­wa­gen hat in der Af­fä­re um ma­ni­pu­lier­te Emis­si­ons­wer­te ei­nen wei­te­ren Ver­gleich mit US-Klä­gern aus­ge­han­delt. Es sei ei­ne Grund­satz­ei­ni­gung mit Be­hör­den und Kun­den über Re­pa­ra­tu­ren, Rück­käu­fe und Ent­schä­di­gun­gen bei gut 80 000 grö­ße­ren Die­sel­wa­gen aus­ge­han­delt wor­den, ver­kün­de­te der zu­stän­di­ge US-Rich­ter Charles Brey­er am Don­ners­tag bei ei­ner An­hö­rung in San Fran­cis­co.

Zu­vor hat­ten sich VW und die US-Be­hör­den dar­auf ge­ei­nigt, dass der Kon­zern Rück­kau­fe für et­wa 20.000 äl­te­re der be­trof­fe­nen Fahr­zeu­ge mit 3,0-Li­ter-Die­sel­mo­to­ren von Au­di an­bie­tet. Bei den rest­li­chen Au­tos er­hält VW die Chan­ce zur tech­ni­schen Um­rüs­tung.

Mit den Fahr­zeug­be­sit­zern ha­be der Kon­zern sich im Grund­satz auf die Zah­lung „sub­stan­zi­el­ler Ent­schä­di­gun­gen“ver­stän­digt. Die De­tails der au­ßer­ge­richt­li­chen Ei­ni­gung sol­len bis En­de Ja­nu­ar aus­ge­ar­bei­tet wer­den, be­vor Rich­ter Brey­er sei­ne Zu­stim­mung ge­ben kann. Bei et­wa 475.000 Die­sel­au­tos mit 2,0-Li­ter-Mo­to­ren hat­te der Au­to­bau­er be­reits ei­nen Mil­li­ar­den-Ver­gleich mit US-Klä­gern ge­schlos­sen.

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