Schrö­ders lau­ni­ge Plau­der­stun­de über Pu­tin, Trump und 96

Amerika Woche - - Sport -

Hannover (dpa) - Ger­hard Schrö­der war zum Scher­zen auf­ge­legt. Bei sei­ner Vor­stel­lung als neu­er Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­der von Hannover 96 prä­sen­tier­te sich der Alt­kanz­ler als bes­tens ge­laun­ter Ge­schich­ten­er­zäh­ler. Sub­stan­zi­el­les zur Zu­kunft des Zweit­li­gis­ten gab es von ihm al­ler­dings nicht. Statt­des­sen nutz­te der SPD-Po­li­ti­ker den öf­fent­li­chen Auf­tritt zu ei­nem lau­ni­gen Streif­zug durch Welt- und Sport­po­li­tik.

„Von mir gibt es schö­ne­re Ar­chiv­bil­der - da bin ich jün­ger“, sag­te Schrö­der zur Be­grü­ßung der Fo­to­gra­fen, als er zu­sam­men mit 96-Prä­si­dent Mar­tin Kind den Pres­se­raum der HDI Are­na be­trat. Es war der Auf­takt ei­ner lau­ni­gen Run­de, in der der 72-Jäh­ri­ge fast kei­nen Schen­kel­klop­fer aus­ließ. Egal, ob es um Russ­lands Prä­si­den­ten Pu­tin („Er ist nach wie vor ein gu­ter Freund von mir“), den Um­gang mit dem neu­en US-Prä­si­den­ten Trump („Ich bin nicht be­son­ders ängst­lich“) oder den neu­en Kanz­ler­kan­di­da­ten der SPD („Al­so ich je­den­falls nicht“) ging - Schrö­der hat­te flot­te Sprü­che pa­rat.

Bei 96 se­hen sie Schrö­der mehr als Tür­öff­ner. Der Alt­kanz­ler soll da­für sor­gen, dass sich auch über­re­gio­na­le Un­ter­neh­men beim nie­der­säch­si­schen Tra­di­ti­ons­club en­ga­gie­ren. „Ich fin­de, das ist loh­nens­wert“, warb Schrö­der, al­ler­dings dürf­te die­ses Un­ter­fan­gen selbst für ihn kein Selbst­läu­fer wer­den.

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