UEFA-Prä­si­dent Ce­fe­rin lehnt Re­ge­län­de­run­gen ab: „Witz!“

Amerika Woche - - Sport -

Ber­lin (dpa) - UEFA-Prä­si­dent Aleksan­der Ce­fe­rin (Fo­to rechts oben) lehnt die teils re­vo­lu­tio­nä­ren Vor­schlä­ge von FIFADi­rek­tor Mar­co van Bas­ten (un­ten) für die neue XXL-WM mit deut­li­chen Wor­ten ab. Die Idee des Nie­der­län­ders, bei Un­ent­schie­den in Grup­pen­spie­len der auf 48 Teams aus­ge­wei­te­ten WM an­stel­le ei­nes Elf­me­ter­schie­ßens ein Shoot-Out zu ver­an­stal­ten, sei eben­so wie Zeit­stra­fen „ein Witz“, so Ce­fe­rin.

Auch von der Über­le­gung, das Ab­seits ab­zu­schaf­fen, hält Chef der Eu­ro­päi­schen Fuß­bal­lU­ni­on nichts. „Wir brau­chen kei­ne Re­vo­lu­ti­on, da das Spiel schon fan­tas­tisch ist. Ab­seits ist wich­tig“, sag­te der Slo­we­ne.

Der frü­he­re Welt­klas­se-Pro­fi van Bas­ten hat­te jüngst mit sei­nen Vor­schlä­gen für die um­strit­te­ne Me­ga-WM 2026 für Auf­se­hen ge­sorgt. Bei ei­nem Shoot-out läuft ein Spie­ler aus 25 Me­tern auf den Tor­wart zu und muss in­ner­halb von acht Se­kun­den sei­ne Ak­ti­on ab­schlie­ßen. „War­um soll­te man das schöns­te Spiel der Welt än­dern?“, frag­te Ce­fe­rin. „Wenn wir die gan­zen Vor­schlä­ge hö­ren, bleibt bei uns nur die Hoff­nung, dass die FI­FA uns den Ball lässt. Oder dass er zu­min­dest rund bleibt.“

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