Zen­tral­bank­chef: Mit der Drach­me wür­de Grie­chen­land wie Nord­ko­rea

Amerika Woche - - Meinung -

At­hen (dpa) - Der Chef der grie­chi­schen No­ten­bank hat sei­ne Lands­leu­te auf­ge­for­dert, die Dis­kus­sio­nen über ei­nen Aus­tritt aus der Eu­ro­zo­ne zu be­en­den. „Wer sol­chen Un­sinn er­zählt - wenn wir den Eu­ro auf­ge­ben, wür­de nichts (Schlim­mes) pas­sie­ren -, soll nach Nord­ko­rea rei­sen. Dann wer­den sie se­hen, was pas­sie­ren wür­de“, sag­te Io­an­nis Stour­naras (Fo­to) von der Bank of Greece dem Fi­nanz­aus­schuss des Par­la­ments, wie meh­re­re Me­di­en am Di­ens­tag über­ein­stim­mend be­rich­te­ten. Stour­naras war am Vor­tag vor dem Aus­schuss in At­hen er­schie­nen.

Trotz der har­ten Spar­maß­nah­men ist die Mehr­heit der Grie­chen laut ei­ner Um­fra­ge wei­ter für den Ver­bleib des Lan­des in der Eu­ro­zo­ne. Es gab je­doch in den ver­gan­ge­nen Wo­chen im­mer wie­der Aus­sa­gen von Funk­tio­nä­ren aus der zwei­ten und drit­ten Rei­he der Re­gie­rungs­par­tei Sy­ri­za, man sol­le we­gen der For­de­run­gen der Gläu­bi­ger nach wei­te­ren Spar­maß­nah­men dar­an den­ken, die al­te Wäh­rung wie­der ein­zu­füh­ren.

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