Drai­saitl ver­län­gert bei den Oi­lers „Füh­le mich ge­Se.h1r0t!“

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Eis­ho­ckey-Na­tio­nals ie­ler eon rai­saitl hat ei­nen ge al­ti­gen Ein­kom­menss urng in der N ge­macht ie Ver­trags­ver­län­ge­rung in Ed­mon­ton ist mit ins­ge­samt Mil­lio­nen ol­lar do­tiert er ah­re al­te Aus­nah­me

1 % un­se­rem Ges räch um­fang­reich über sei­ne ie­le das Na­tio­nal­team und den eal

Le­on Drai­saitls über­ra­gen­de Leis­tun­gen in der NHL sind be­lohnt wor­den. Die Ed­mon­ton Oi­lers be­zah­len dem 21 Jah­re al­ten deut­schen Eis­ho­ckey-Na­tio­nal­spie­ler in den kom­men­den acht Jah­ren 68 Mil­lio­nen Dol­lar - 8,5 Mil­lio­nen pro Jahr. Der deut­sche Aus­nah­me­spie­ler ver­dient da­mit so viel wie nie­mals zu­vor ein deut­scher Pro­fi.

Zu­sam­men mit Ka­pi­tän Con­nor McDa­vid, der für die nächs­ten acht Jah­re 100 Mil­lio­nen Dol­lar kas­siert, soll Drai­sail über Jah­re das Traum­paar des fünf­ma­li­gen St­an­ley-CupSie­gers bil­den. Nach Be­kannt­ga­be des De­als am Mitt­woch sprach Drai­saitl mit uns über... ... das ho­he Vo­lu­men des Ver­tra­ges: „Mir ist zwar be­wusst, dass sol­che Zah­len ge­ra­de in Deutsch­land im­mer für Auf­se­hen sor­gen, aber das ist mehr ein The­ma für die Öf­fent­lich­keit als für mich per­sön­lich. Der neue Ver­trag ist aber be­son- ders ei­ne In­ves­ti­ti­on der Oi­lers in die Zu­kunft des Clubs. Es hat sich per­so­nell in den letz­ten bei­den Spiel­zei­ten oh­ne­hin ei­ni­ges ge­tan. Die Oi­lers sind ein Tra­di­ti­ons­club, der nach nicht so er­folg­rei­chen Jah­ren mit­tel­fris­tig wie­der an al­te und glor­rei­che Zei­ten an­knüp­fen möch­te. In der ver­gan­ge­nen Sai­son ha­ben wir schon ge­zeigt, dass wir un­glaub­lich viel Po­ten­zi­al in der Mann­schaft ha­ben. Ich füh­le mich ge­ehrt, in den kom­men­den acht Jah­ren mei­nen Teil zum Er­folg bei­tra­gen zu kön­nen.“ ... über den lan­gen Ver­hand­lungs­zeit­raum seit En­de Ju­ni: „Ich bin froh, dass jetzt end­lich Klar­heit herrscht. Grund­sätz­lich wa­ren wir uns ei­gent­lich die gan­ze Zeit ei­nig, nur muss­te eben al­les schrift­lich fi­xiert wer­den. Da ging es dann um vie­le De­tails. Au­ßer­dem hat das Oi­lers-Ma­nage­ment ja auch noch an­de­re Din­ge zu er­le­di­gen, als sich nur um mei­nen Ver­trag zu küm­mern. Bei­de Sei­ten ha­ben aber im­mer mit of­fe­nen Kar­ten ge­spielt und wuss­ten, dass über­haupt kein Grund zur Ei­le be­stand.“ ... über sei­nen Stel­len­wert in Ed­mon­ton: „Seit dem ich in Ed­mon­ton bin, füh­le ich mich pu­del­wohl. Auch in mei­ner ers­ten ech­ten NHL-Sai­son, als wir die Play­offs ver­passt ha­ben und ich pha­sen­wei­se in der AHL ge­spielt ha­be, war für mich klar, dass ich ein Oi­ler blei­ben will. Mei­ne Team­ka­me­ra­den und ich wuss­ten im­mer um das Po­ten­zi­al der Mann­schaft. Ed­mon­ton ist ei­ne to­ta­le Eis­ho­ckey­stadt, wir ha­ben fan­tas­ti­sche Fans und ei­ne sehr pro­fes­sio­nell ge­führ­te Or­ga­ni­sa­ti­on. Wer ein­mal ein Play­off-Spiel in un­se­rer neu­en Are­na ge­se­hen hat, der wird das sein Le­ben lang nicht ver­ges­sen.“ ... über sei­ne wei­te­re Zu­kunft mit Oi­lers-Ka­pi­tän McDa­vid: „Wir hal­ten im­mer Kon­takt, sind ja schließ­lich auch gut be­freun­det. Es ist na­tür­lich klas­se, wenn man mit ei­nem solch star­ken Spie­ler wie Con­nor zu­sam­men spie­len kann. Ich hof­fe, dass uns der Trai­ner in der kom­men­den Sai­son wie­der zu­sam­men aufs Eis stellt. Wir har­mo­nie­ren ja be­kannt­lich ganz gut mit­ein­an­der. Aber das bleibt ab­zu­war­ten.“ ... über sei­ne Zu­kunft im deut­schen Na­tio­nal­team: „Das ist kei­ne Fra­ge. Es ist ei­ne Eh­re für mich, Deutsch­land bei ei­ner WM zu ver­tre­ten. Ich blei­be da­bei: So­bald es ir­gend­wie mög­lich ist, kom­me ich. Das weiß Mar­co Sturm auch. Na­tür­lich ste­hen die Play­offs mit den Oi­lers an ers­ter Stel­le. Doch grund­sätz­lich kann der Bun­des­trai­ner auf mich zäh­len.“

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