Ver­brau­cher­schüt­zer kla­gen ge­gen VW

Amerika Woche - - Alpenregion -

Die Schwei­zer Ver­brau­cher­schutz-Stif­tung SKS hat we­gen der Ab­gas­ma­ni­pu­la­tio­nen in Zü­rich Kla­ge ge­gen VW und des­sen Ge­ne­ral­im­por­teur AMAG ein­ge­reicht. Rund 180.000 VW-Fah­rer sol­len nach ih­rem Wil­len bis zu 7000 Fran­ken (rund 6100 Eu­ro) Scha­den­er­satz er­hal­ten, wie die Stif­tung mit­teil­te. Der Vor­wurf lau­tet auf Ir­re­füh­rung. VW und AMAG hät­ten die Käu­fer wi­der­recht­lich ge­täuscht. Da es nach Schwei­zer Recht kei­ne Sam­mel­kla­gen wie et­wa in den USA gibt, set­ze die Stif­tung zu­nächst auf ei­ne so­ge­nann­te Ver­bands­kla­ge. Rich­ter sol­len da­bei fest­stel­len, ob mit den Ab­gas­ma­ni­pu­la­tio­nen schwei­ze­ri­sches Recht ver­letzt wur­de. Bei ei­nem po­si­ti­ven Be­scheid fol­ge die ei­gent­li­che Kla­ge auf Scha­den­er­satz, er­klär­te Ge­schäfts­füh­re­rin Sa­ra Stalder. Die AMAG hat­te die Vor­wür­fe be­reits ei­ne Wo­che zu­vor mit der Be­grün­dung zu­rück­ge­wie­sen, we­der lie­ge ei­ne wi­der­recht­li­che Täu­schung vor noch sei den Fah­rern tat­säch­lich ein Scha­den ent­stan­den.

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