Skulp­tur von Fritz Ko­enig an 9/11-Ge­denk­ort auf­ge­stellt

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Lands­hut/New York (dpa) - Die welt­be­rühm­te Plas­tik „Ku­gel­ka­rya­ti­de N.Y.“des Lands­hu­ter Bild­hau­ers Fritz Ko­enig ist in New York im Li­ber­ty Park un­weit der 9/11-Ge­denk­stät­te auf­ge­stellt wor­den. Da­mit kehr­te das mo­nu­men­ta­le Kunst­werk nun qua­si an sei­nen frü­he­ren Stand­ort zu­rück. Die „Ku­gel­ka­rya­ti­de N.Y.“stand einst zwi­schen den Wol­ken­krat­zern des World Tra­de Cen­ters.

Nach dem Ter­ror­an­schlag am 11. Sep­tem­ber 2001 wur­de die Skulp­tur weit­ge­hend un­be­schä­digt aus den Trüm­mern ge­bor­gen. Ein Jahr spä­ter wur­de sie im na­he ge­le­ge­nen Bat­te­ry Park als Mahn­mal auf­ge­stellt und soll­te dort an die Op­fer des An­schla­ges er­in­nern.

Ur­sprüng­lich sei der Um­zug der Skulp­tur für 2018 ge­plant ge­we­sen, so ei­ne Spre­che­rin des Lands­hu­ter Skulp­tu­ren­mu­se­um im Hof­berg, in dem seit 1998 Werk und Samm­lun­gen von Fritz Ko­enig un­ter­ge­bracht sind. Kurz­fris­tig sei sie schon in die­sem Jahr um­plat­ziert wor­den - recht­zei­tig vor dem Jah­res­tag.

Fritz Ko­enig (rechts im Fo­to) war im Fe­bru­ar in Alt­dorf bei Lands­hut im Al­ter von 92 Jah­ren ge­stor­ben. Er galt als ei­ner der be­deu­tends­ten deut­schen Bild­hau­er der Nach­kriegs­zeit. Sei­ne Kunst fin­det sich im Park von Schloss Bel­le­vue in Berlin oder vor der deut­schen Bot­schaft in Ma­drid. Nach dem Olym­pia-Ter­ror­an­schlag von 1972 fer­tig­te er ei­nen Gra­nit-Kla­ge­bal­ken für das Münch­ner Olym­pia­ge­län­de.

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