Lug­ner wur­de 85: „Al­les gut ge­lau­fen - au­ßer das mit den Frau­en“

Amerika Woche - - Promi Special -

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ah­re jün­ge­ren ath ist vor knapp ei­nem ahr ge­schei­tert. Und die neue ezie­hung von Richard Mör­tel ug­ner steht auch vor dem Aus. Na und? etzt wur­de erst­mal

. Ge­burs­tag ge­fei­ert.

Richard Lug­ner ist ge­sund­heit­lich et­was an­ge­schla­gen. „Ei­ne Ver­küh­lung“, sagt er. Der Bau­meis­ter mit Spitz­na­men Mör­tel sitzt in sei­nem Bü­ro im drit­ten Stock sei­nes Ein­kaufs­zen­trums in Wi­en und schnäuzt sich. Den Pro­sta­ta­krebs ha­be er dank Be­strah­lun­gen über­stan­den, doch sein Im­mun­sys­tem ha­be ge­lit­ten. Al­so nicht ge­ra­de klug von ihm, in der schon recht küh­len Herbst­luft mit dem Ca­brio zu fah­ren, be­dau­ert er. Sei­nen 85. Ge­burts­tag fei­er­te will Ös­ter­reichs be­kann­ter Ge­sell­schafts­lö­we aber von Zip­per­lein un­be­ein­druckt.

100 Gäs­te wa­ren ins im­po­san­te Ba­rock­pa­lais Liech­ten­stein in Wi­en ge­pil­gert und hat­ten im prunk­vol­len Am­bi­en­te ge­plau­dert, ge­speist und aus­ge­las­sen mit­ge­sun­gen, als die Swing­band „The Rats Are Back“auf der Büh­ne ih­re Songs zum Bes­ten gab.

Rund um Lug­ner schar­te sich der ge­sam­te Strei­chel­zoo, dar­un­ter Ni­na „Bambi“Bruck­ner, die ins fal­sche Pa­lais fuhr und sich dar­auf­hin et­was ver­spä­te­te und den Ablauf et­was auf­hielt. Doch mit die­sem Irr­tum war die Lug­ner-Ex nicht al­lei­ne. Auch Schön­heits­chir­urg Ar­thur Wor­seg hat­te sich in der Adres­se ge­irrt und stieß erst beim Din­ner zur Ge­burts­tags­ge­sell­schaft.

Durch den Abend führ­te Lug­ners Ex­frau Chris­ti­na, die nur kurz, wäh­rend des Din­ners das Mi­kro­fon an „Mör­tel“ab­gab, der aus sei­ner Kind­heit und von sei­nes Auf­stieg zum Bau­meis­ter er­zähl­te.

Nach dem Din­ner wur­de end­lich auch die über­di­men­sio­nal gro­ße Scho­ko­la­den­tor­te mit ei­ner Lug­ner­ka­ri­ka­tur aus Zu­cker­guss an­ge­schnit­ten.

Ein Fra­ge­zei­chen steht der­zeit hin­ter hin­ter sei­ner Be­zie­hung zu der 50-jäh­rign Andrea vom Ba­de­see - so wird sie tat­säch­lich ge­nannt. Die Be­zie­hung zu sei­nem „Gold­fisch“soll schon wie­der vor dem Aus ste­hen.

Seit ei­ni­gen Mo­na­ten sind die bei­den zu­sam­men, aber Andrea sei erst ein­mal bei ihm zu Hau­se ge­we­sen, klagt Lug­ner. „Das ist für ei­ne Be­zie­hung zu we­nig.“Das Pro­blem: Sie sei ein Mor­gen­mensch und er ei­ne Nacht­eu­le. „Es funk­tio­niert halt lei­der nicht.“

Nach fünf Ehen und man­chen wei­te­ren Be­zie­hun­gen droht dem Un­ter­neh­mer aber kei­ne Ver­ein­sa­mung. Es lä­gen be­reits Of­fer­ten von Frau­en vor, die Ta­ge und ge­ge­be­nen­falls auch die Näch­te mit ihm zu ver­brin­gen. „Dar­un­ter sind auch zwei 28-Jäh­ri­ge. Aber mit de­nen re­de ich nicht, weil 28-Jäh­ri­ge sind für mich zu jung.“

Hopp­la! Ei­ne Leh­re aus der ge­schei­ter­ten Ehe mit der 57 Jah­re jün­ge­ren Ca­thy Schmitz aus Deutsch­land, die als be­son­ders lau­nen­haft galt? „Ja“, sagt er nur knapp. Sei­ne Ziel­gr up­pe sei­en nun Da­men um die 40. „Das ist das, was am tiefs­ten ist.“

Im Aus­land ist Lug­ner vor al­lem als Opern­ball-Schreck be­kannt. Seit mehr als 25 Jah­ren lädt er mehr oder we­ni­ger il­lus­tre Gäs­te meist aus Hol­ly­wood in sei­ne Lo­ge und do­mi­niert da­mit zum Leid­we­sen der Ver­an­stal­ter die Be­richt­er­stat­tung. Schon vor ei­nem hal­ben Jahr ha­be er um ei­ne Lo­ge für 2018 an­ge­sucht, aber ei­ne Zu­sa­ge ha­be er im­mer noch nicht.

„Den Lug­ner mag man dort nicht, aber der Opern­ball pro­fi­tiert von mir“, sagt er ganz un­be­schei­den. Sei­ne Aus­wahl für 2018 hat er schon ge­trof­fen. Wie üb­lich, wird der Na­me des Star­gasts aber erst kurz vor dem Tref­fen der 5000 be­son­ders fest­lich ge­klei­de­ten Gäs­te ver­ra­ten. Und wie im­mer wird der von ihm be­zahl­te Star­gast brav Au­to­gramm­stun­den in sei­nem Ein­kaufs­zen­trum ge­ben müs­sen. Die Lug­ner-Ci­ty ist mit ih­ren mehr als 110 Ge­schäf­ten und 56.000 ver­miet­ba­ren Qua­drat­me­tern das Le­bens­werk des In­ge­nieurs.

Die Nach­fol­ge­fra­ge für al­le Ge­schäfts­be­rei­che sei zwar ge­klärt, meint Lug­ner, aber Auf­hö­ren kom­me nicht in­fra­ge. „Ich dan­ke der­zeit nicht ab“, so der Va­ter von vier Kin­dern und Opa von drei En­kel­kin­dern. Sein Be­kannt­heits­grad hel­fe dem Ein­kaufs­zen­trum, das wie al­le mit der Kon­kur­renz durch den On­line­han­del kämpft. Ne­ben­bei tritt der me­di­en­ver­lieb­te Mann, der so­gar bei der letz­ten Wahl zum Amt des Bun­des­prä­si­den­ten kan­di­dier­te. noch in zwei TV-Sen­dun­gen („Die Lug­ners“, „Wir sind Kai­ser“) auf und ist stolz wie ein rad­schla­gen­der Pfau, wenn die Epi­so­den gu­te Ein­schalt­quo­ten er­zie­len. Beim Rück­blick auf das Le­ben als Chef ei­ner Bau­fir­ma mit 700 Mit­ar­bei­tern, als In­ha­ber ei­nes Ein­kaufs­zen­trums und als oft be­lä­chel­ter schrä­ger Vo­gel, dem für ei­ne Schlag­zei­le nichts zu pein­lich ist, meint er: „Bei mir ist al­les gut ge­lau­fen - au­ßer das mit den Frau­en.“

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