Pelivan kommt endlich in Fahrt
Pelivan überzeugt in Cottbus als neuer Abwehrchef
CHEMNITZ - Er war einer der Besten im Team der Himmelblauen beim 1:0-Erfolg in Cottbus: Dominik Pelivan!
In der vergangenen Saison trug der gebürtige Berliner noch das Trikot der Lausitzer. Im Sommer der Wechsel zum CFC und der Beginn einer langen Leidenszeit. Die erste Verletzung brachte Pelivan aus der Lausitz mit, die zweite zog er sich in Chemnitz zu.
Und so dauerte es bis zum 16. März, ehe er dort stand, wo er vom ersten Tag an hinwollte: in die Startelf der Himmelblauen. Der Einstand war bitter. 1:4 gegen die VSG Altglienicke. Und das ausgerechnet dort, wo Pelivan 13 Jahre lang trainierte und spielte - im Stadion von Hertha BSC.
Vier Tage später lief es besser. Trainer Christian Tiffert beorderte Pelivan in Cottbus erneut ins Abwehrzentrum. Dieses Mal fruchtete die taktische Maßnahme. Pelivan behielt hinten die Übersicht und kurbelte in der ersten Halbzeit vorn die Offensive an. In der 32. Minute spielte er nach Balleroberung den Pass auf Rechtsaußen Lukas Aigner. Der bereitete mit seiner Flanke das Siegtor von Felix Brügmann vor.
„In der ersten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht und Cottbus ein bisschen auf dem falschen Bein erwischt. Sie haben nicht damit gerechnet, dass wir in einem 3-5-2-System auflaufen“, meinte Pelivan.
Nach dem Seitenwechsel bekam er mit seinen Neben- und Vorderleuten deutlich mehr zu tun. „Wir wussten, dass Cottbus mit viel Dampf aus der Kabine kommen wird. Das war Abnutzungskampf. Umso schöner, wenn du den knappen Sieg über die Zeit retten und mit drei Punkten heimfahren kannst.“
Zu seiner persönlichen Rolle sagte Pelivan: „Ich habe nicht zum ersten Mal im Abwehrzentrum gespielt. Von daher wusste ich, was auf mich zukommt.
Ich wollte der Mannschaft mehr Stabilität geben als gegen Altglienicke. Ich denke, das ist mir ganz gut gelungen.“