Pelivan-Comeback gegen den Ex-Verein?
CHEMNITZ - „Ich freue mich jetzt schon darauf, ihn zu sehen, wenn er körperlich topfit ist. Was er im Training mit dem Ball macht, hat alles Hand und Fuß“, sagt CFC-Chefcoach Daniel Berlinski über Dominik Pelivan.
Der Mittelfeldmann wurde im vergangenen Sommer verpflichtet und bestritt kein einziges Pflichtspiel für die Himmelblauen. Heute im Heimspiel gegen die „U23“von Hertha BSC könnte es endlich soweit sein und die monatelange Leidenszeit von Pelivan (Verletzungen an beiden Waden) enden.
„Es wird von Tag zu Tag besser. Das merke ich auch an meiner Spritzigkeit und an den Bewegungen. Die werden immer flüssiger“, verriet der 25-Jährige.
Nicht nur auf Grund des bevorstehenden Comebacks wird es ein besonderer Tag. Pelivan, gebürtiger Berliner, trug 13 Jahre lang das Trikot der „Alten Dame“. Nach zwei Spielzeiten in der Regionalliga Nordost (56 Einsätze, fünf Tore) wechselte er im Sommer 2017 zum damaligen Drittligisten SGS Großaspach. „Das Spiel gegen Hertha ist ein ganz besonderes für mich. Ich werde auf einige bekannte Gesichter treffen. Ante Covic, der jetzt wieder an der Seitenlinie steht, war damals mein ,U 23‘-Trainer“, berichtet Pelivan.
In der Vorwoche stand er zum ersten Mal in dieser Saison im Berlinski-Kader. Eingewechselt wurde Pelivan nicht. Er hat die Fahrt in seine Heimatstadt dennoch genossen: „Nach so langer Zeit mal wieder mit im Mannschaftsbus zu sitzen, war ein unheimlich schönes Gefühl. Dass es direkt mit einem Sieg geklappt hat, war noch besser. Da hat die Rückfahrt gleich viel mehr Spaß gemacht.“
Chemnitz öffnet sich. Bis zu 3 750 Fans dürfen heute unter 2G-Plus-Bedingungen ins Stadion. Für Zuschauer unter 18 Jahren gilt die 3G-Regel. Die bisher notwendige Kontaktnachverfolgung fällt weg.