Torschütze Pelivan: „Der eine oder andere Ball fällt mir vor die Füße!“
CHEMNITZ - Dominik Pelivan strahlte am Mittwochabend nach dem hart erkämpften Chemnitzer Sieg im Eilenburger Ilburg-Stadion übers ganze Gesicht. Mit dem 2:1 erzielte der Abwehrmann den entscheidenden Treffer.
Das Tor des 25-Jährigen erinnerte stark an Bischofswerda. Im Landespokal-Viertelfinale jagte Pelivan den Ball von der Strafraumgrenze in d Maschen. In Eilenburg zog er nach einem abgewehrten Eckball ebenfalls direkt und mit links ab. Wieder ging der Ball durch Freund und Feind hindurch und landete im Netz. Torhüter Andreas Naumann blieb regungslos auf der Linie stehen. Ihm war schlichtweg die Sicht verdeckt.
„Eigentlich bin ich in der Vergangenheit eher der Standardschütze gewesen“, verriet Pelivan nach dem Abpfiff: „Jetzt bin ich für den Strafraum eingeteilt. Da ich nicht der kopfballstärkste Spieler bin, halte ich mich stets etwas im Rückraum auf. Da fällt mir der eine oder andere Ball vor die Füße. Den versuche ich zu verwerten. Das hat jetzt zweimal prima geklappt.“uf der Gegenseite ist Pelivan, der unter Trainer Christian Tiffert im Abwehrzentrum gesetzt ist, für das Verhindern von Toren eingeteilt. Das klappte in der 22. Minute nicht wirklich. Er ließ Pascal Sauer entwischen. Der Eilenburger egalisierte den Führungstreffer von Felix Brügmann. Für den Neu-Chemnitzer war es im siebenten Einsatz das vierte Tor.
„Die Eilenburger haben gezeigt, dass sie eine echte Heimmacht sind. Sie haben bis zum Schlusspfiff alles reingehauen. Die Intensität von den Zuschauerrängen war da. Es waren eklige 90 Minuten mit vielen tiefen Läufen, vielen Kämpfen um den zweiten Ball. Dass wir von hier drei Punkte mitnehmen, ist richtig stark“, betonte Pelivan nach dem Arbeitssieg.