Kronen Zeitung

Konditorei-Kette Aida nascht jetzt weltweit

Wiener Familienbe­trieb stärkt Umsatz-Kuchen mit neuen Filialen im Ausland, USA bis Arabien besonders interessan­t

- Christian Ebeert Veriga Lesce · Maryland · United States of America · Wien · Kuwait · Dominik · Earth · Ausland · Sonja Riesen · Bratislava · Berlin · Berlin · Landeshauptstadt München · München · Jiddah · Monster · Austria · Österreich · Austria · Salzburg · Badminton-Länderteam Wien · Graz · Graz · Innsbruck · Vienna · Anna Chedid · Ralf Hand · Maryland · Lagardere SCA · Mio, Michigan · Kuchen · Vienna International Airport

Interessen­ten aus Maryland in den USA sind gerade in Wien, mit weiteren Amerikaner­n gibt es Gespräche, „und ich selbst war kürzlich in Kuwait. Wir haben eigentlich jede Woche Anfragen,“lächelt Dominik Prousek, Geschäftsf­ührer der von seiner Familie 1913 gegründete­n Konditorei-Firma Aida.

„Wir sind die älteste Kaffeehaus­kette der Welt. Unser Konzept ist nun Wiener Tradition im Coffeeshop-Format, dafür gibt es im Ausland noch riesiges Potenzial. In den nächsten Jahren sind 5 bis 30 weitere Filialen möglich, wenn wir die richtigen Partner finden.“2024 startete Prousek die Auslandsex­pansion und betreibt derzeit über internatio­nale Riesen wie Lagardere, Allresto oder SSP bereits Standorte in Bratislava, Berlin, München und im saudi-arabischen Jeddah in Bahnhöfen bzw. Flughäfen. „Dort sind wir sehr auffällig, außerdem kennen uns schon viele Touristen. In München machen wir auf nur 19 m2 einen Umsatz von 2 Mio. €. Unser größter Standort ist Jeddah mit fast 300 m2. Dort ist 24 Stunden geöffnet.“

Dass Aida internatio­nal ein größeres Stück vom Kuchen holen dürfte, liegt auch an jüngsten Nominierun­gen als weltweit bestes Flughafen-Café bzw. To-Go-Konzept sowie als Europas TopKaffeef­ranchiser. Schon 20% der zuletzt 25 Mio. € Umsatz kommen nun aus dem Ausland. Doch auch in Österreich ist noch Platz. „Wir schauen uns ständig um, Salzburg etwa wäre interessan­t, aber die Mieten sind unleistbar.“Aktuell führt die Familie selbst 23 Geschäfte mit 250 Beschäftig­ten, ein paar weitere (Wien-Stadlau, Donauzentr­um, Graz, Innsbruck, vorerst zwei am Flughafen Wien) betreiben Franchisen­ehmer.

Nach wie vor werden jährlich 160 Tonnen Mehlspeise­n mit heimischen Rohstoffen von Hand gefertigt und dann teilweise gefroren weltweit verschickt. „Das ist mir wichtig, auch wenn das angesichts der Kostenstei­gerungen wirtschaft­lich schwierig ist. Wir verzichten auf Marge, um leistbar zu bleiben.“

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