Ri­si­ko­fak­tor 2: Han­dels­krie­ge

Datum - - Daten - Welt­han­del als Pro­zent­satz des glo­ba­len BIP

Der Welt­han­del wird heu­te zu 80 bis 90 Pro­zent über Kre­di­te oder Ga­ran­tie­zu­sa­gen ab­ge­wi­ckelt. Im in­ter­na­tio­na­len Zah­lungs­ver­kehr do­mi­niert der US-Dol­lar mit ei­nem An­teil von 45 Pro­zent. Der Eu­ro wird hin­ge­gen nur für 32 Pro­zent der Trans­ak­tio­nen ver­wen­det. Wirt­schafts­zen­tren ver­än­dern sich, zu­se­hends bil­det sich auch der chi­ne­si­sche Ren­min­bi als neue Trans­ak­ti­ons­wäh­rung für den Au­ßen­han­del her­aus. Weil die Welt­wirt­schaft heu­te so stark vom Welt­han­del ab­hän­gig ist – er macht 62 Pro­zent des glo­ba­len BIP aus – kön­nen die so­ge­nann­te ›Ame­ri­ca First‹-Po­li­tik oder in­ter­na­tio­na­le Han­dels­krie­ge glo­ba­le wirt­schaft­li­che Schocks aus­lö­sen.

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