Aus Wi­en­fluss ge­ret­te­te Ar­bei­ter: Po­li­zei prüft Fahr­läs­sig­keit

Der Standard - - CHRONIK -

Wi­en – Hät­ten die drei am Di­ens­tag aus dem Wi­en­fluss ge­ret­te­ten Ar­bei­ter ge­warnt wer­den müs­sen? Bin­nen we­ni­ger Mi­nu­ten wur­den die mit Ar­bei­ten be­schäf­tig­ten Män­ner von den Was­ser­mas­sen über­rascht und weg­ge­spült – wie auch die drei Ar­beits­fahr­zeu­ge. Sie konn­ten von Po­li­zei und Feu­er­wehr ge­ret­tet wer­den.

Ei­ner der Ar­bei­ter er­hob nun den Vor­wurf, es sei ei­ne Schleu­se ge­öff­net wor­den und es sei des­we­gen zu dem ra­schen An­stieg ge­kom­men. Ein wei­te­rer Ar­bei­ter hat sich ei­ne An­wäl­tin ge­nom­men und will Anzeige er­stat­ten, wenn die Staats­an­walt­schaft nicht von sich aus tä­tig wird. Die Be­am­ten des See- und Strom­diens­tes der Wie­ner Po­li­zei er­mit­teln, ob Fahr­läs­sig­keit vor­liegt.

Auch bei der Wie­ner Ma­gis­trats­ab­tei­lung (MA) 45 – Wie­ner Ge­wäs­ser – ist man mit dem Vor­fall be­schäf­tigt. Sen­so­ren und Auf­zeich­nun­gen wer­den ak­tu­ell aus­ge­wer­tet. Ei­ne Schleu­se sei aber de­fi­ni­tiv nicht ge­öff­net wor­den. Der­ar­ti­ge Was­ser­mas­sen könn­ten auch plötz­lich bei ei­nem „Star­knie­der­schlags­er­eig­nis“auf­tre­ten, wenn die Bö­den tro­cken sind. (red)

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