US-Ban­ken im Fo­kus

Der Standard - - FINANZEN & MÄRKTE -

Eu­ro­pas Ak­ti­en­an­le­ger ha­ben auch zum Wo­chen­schluss meist die Fü­ße still­ge­hal­ten. Dax und Eu­ro Sto­xx 50 ka­men am Frei­tag nur sehr lang­sam und mit we­nig Um­satz vor­an. Un­si­cher­heit geht wei­ter von Do­nald Trump aus: Die Kri­tik des US-Prä­si­den­ten an der bri­ti­schen Pre­mier­mi­nis­te­rin The­re­sa May brach­te am De­vi­sen­markt das Pfund Ster­ling un­ter Druck.

Im Fo­kus stan­den die US-Groß­ban­ken JP Mor­gan, Ci­ti­group und Wells Far­go, die sich als ers­te der Groß­in­sti­tu­te in die Bü­cher schau­en las­sen. Die gu­te Kon­junk­tur und ge­sun­ke­ne Steu­ern scho­ben beim Bran­chen­pri­mus JP Mor­gan den Ge­winn im zwei­ten Quar­tal um 18 Pro­zent auf 8,3 Mil­li­ar­den Dol­lar in die Hö­he. Bei der Ci­ti group gab es ein Plus von 16 Pro­zent auf 4,5 Mil­li­ar­den Dol­lar. Der Ri­va­le Wells Far­go muss­te hin­ge­gen deut­li­che Ab­stri­che ma- chen. Ver­gli­chen mit dem Vor­jah­res­wert sank der Quar­tals­ge­winn um fast zwölf Pro­zent auf 5,2 Mrd. Dol­lar (4,5 Mrd. Eu­ro). An­le­ger grif­fen vor al­lem bei Fi­nanz­ti­teln zu: Die Ak­ti­en der Deut­schen Bank wei­te­ten ih­re Ge­win­ne auf 1,6 Pro­zent aus, Com­merz­bank- Pa­pie­re leg­te 0,7 Pro­zent zu.

Spe­ku­la­tio­nen zu Pro­ble­men im Rechts­streit über die ab­ge­bla­se­ne Über­nah­me des US-Ge­ne­ri­ka­her­stel­lers Akorn lie­ßen da­ge­gen die Ak­ti­en des Ge­sund­heits­kon­zerns Fre­se­ni­us fal­len.

Wäh­rend sich der Eu­ro am Frei­tag im Ver­lauf von sei­nen Ver­lus­ten wie­der er­holt hat, pro­fi­tier­te der Dol­lar von Spe­ku­la­tio­nen auf stei­gen­de US-Zin­sen an­ge­sichts der jüngs­ten In­fla­ti­ons­da­ten.

Die Wie­ner Bör­se hat am Frei­tag im Plus ten­diert. Zu den größ­ten Ge­win­nern zähl­ten S Im­mo, Len­zing und An­dritz. (APA, Reu­ters)

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