Ab 2025 er­le­di­gen Ma­schi­nen mehr Auf­ga­ben als Men­schen

Der Standard - - FORSIDE -

Wien/Tian­jin – Die vier­te in­dus­tri­el­le Re­vo­lu­ti­on ver­wan­delt die Ar­beits­welt ra­pi­de. Laut World Eco­no­mic Fo­rum (WEF) über­näh­men Al­go­rith­men und Ro­bo­ter in den kom­men­den Jah­ren die Mehr­heit al­ler Auf­ga­ben am Ar­beits­platz. Das geht aus ei­ner welt­wei­ten Be­fra­gung von Ma­na­gern bei über 300 Kon­zer­nen mit 15 Mil­lio­nen Mit­ar­bei­tern her­vor.

Ins­ge­samt kommt der Be­richt zu ei­nem po­si­ti­ven Schluss: 133 Mil­lio­nen neue Stel­len wer­den durch den tech­ni­schen Fort­schritt be­reits bin­nen drei Jah­ren ent­ste­hen. Das sind mehr als die 75 Mil­lio­nen Jobs, die durch Di­gi­ta­li­sie­rung ver­lo­ren­ge­hen. Al­ler­dings stün­den Fir­men vor der Her­aus­for­de­rung, Mit­ar­bei­ter für neue Auf­ga­ben um­zu­schu­len. Vie­le wür­den statt­des­sen lie­ber fri­sche Leu­te an­heu­ern.

In Bran­chen wie dem Trans­port wird er­war­tet, dass es künf­tig gar kei­ne Fah­rer mehr ge­ben wird, wie aus dem WEF-Be­richt her­vor­geht. Auch die klas­si­sche Voll­zeit­stel­le wer­de all­mäh­lich durch Teil­zeit­kräf­te oder Tem­po­rä­re er­setzt. (red)

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