Wien will Ver­kauf von So­zi­al­woh­nun­gen stop­pen

Der Standard - - WIRTSCHAFT -

Wien – Der Ver­kauf von 3000 Wie­ner So­zi­al­woh­nun­gen der Wohn­bau­ver­ei­ni­gung GFW (vor­mals WBV-GÖD) wa­ckelt be­trächt­lich. Die Stadt Wien lehnt den Ver­kauf laut Ku­rier ab, Käu­fer Chris­ti­an Hosp zog sei­nen An­trag auf Ge­neh­mi­gung der Über­tra­gung nun zu­rück. Er lässt prü­fen, ob der no­vel­lier­te Pa­ra­graf 10 Woh­nungs­ge­mein­nüt­zig­keits­ge­setz (WGG; sieht ei­ne Ge­neh­mi­gungs­pflicht vor) für ab­ge­schlos­se­ne De­als über­haupt gilt. Das gab Hosp am Sonn­tag be­kannt; er steht be­reits als Ei­gen­tü­mer der GFW im Fir­men­buch.

Der De­al ist po­li­tisch um­strit­ten. Kri­ti­ker fürch­ten um die Ge­mein­nüt­zig­keit. Hosp be­teu­ert aber, dar­an nicht rüt­teln zu wol­len. Die Emp­feh­lung zum Kauf ha­be er von He­u­markt-In­ves­tor Micha­el To­j­ner be­kom­men. (APA)

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