Al­le 50 Fäl­le auf ei­nen Blick

Der Standard - - AGENDA -

Fall 1: Die FPÖ ver­höhnt Johanna Mik­lLeit­ner als „Mos­lem-Ma­ma“.

Ein Fo­to zeigt ei­nen FPÖ-Kan­di­da­ten für den Bun­des­rat mit er­ho­be­nem rech­tem Arm.

Der FPÖ-Spit­zen­kan­di­dat im nie­der­ös­ter­rei­chi­schen Krum­bach pos­tet Na­zi-Pro­pa­gan­da zu Weih­nach­ten.

Fall 4: Ein Mit­ar­bei­ter der Wel­ser Stadt­wa­che ist auf ei­nem Fo­to mit Ha­ken­kreuz­fah­ne zu se­hen.

Fall 5: Ein Ge­mein­de­rat aus Nie­der­ös­ter­reich likt das Lied ei­ner Rechts­ro­ckBand, die FPÖ schließt ihn aus.

Alex­an­der Hö­ferl, vor­mals Re­dak­teur beim rech­ten Me­di­um Un­zen­su­riert.at, likt Iden­ti­tä­re und wird Kom­mu­ni­ka­ti­ons­chef von In­nen­mi­nis­ter Her­bert Kickl (FPÖ).

Kickl sagt, er wol­le Asyl­wer­ber „kon­zen­triert hal­ten“.

In der Bur­schen­schaft von FPÖKan­di­dat Udo Land­bau­er liegt ein an­ti­se­mi­ti­sches Lie­der­buch auf.

Fall 9: Bei ei­nem SPÖ-Ge­mein­de­rat wer­den NS-De­vo­tio­na­li­en ge­fun­den.

Das Lie­der­buch in Udo Land­bau­ers Bur­schen­schaft wur­de von ei­nem SPÖ-Mit­glied il­lus­triert – die Par­tei schließt den Mann aus.

Hein­rich Sickl, FPÖ-Mann mit gu­ten Kon­tak­ten in die rechts­ex­tre­me Sze­ne, wird Ge­mein­de­rat in Graz.

Heinz-Chris­ti­an Stra­ches Pres­se­spre­chers zi­tiert ei­nen neo­na­zis­ti­schen Wi­ki­pe­dia-Klon. Er ent­schul­digt sich.

Fall 13: Ei­ne Tull­ner Be­zirks­po­li­ti­ke­rin be­zeich­net Flücht­lin­ge als „Un­ter­men­schen“. Sie ent­schul­digt sich.

Fall 14: Ein Kan­di­dat auf der Salz­bur­ger FPÖ-Lis­te pflegt en­ge Kon­tak­te zur rechts­ex­tre­men Sze­ne.

Im Lie­der­buch der Wie­ner Bur­schen­schaft „Bru­na Su­de­tia“fin­den sich an­ti­se­mi­ti­sche Lied­zei­len.

Der Gra­zer FPÖ-Vi­ze­bür­ger­meis­ter Ma­rio Eustac­chio spricht bei ei­nem rechts­ex­tre­men Tref­fen.

Fall 17: Der ehe­ma­li­ge FPÖ-Ob­mann von Imst in Ti­rol wird rechts­kräf­tig zu zwei Jah­ren Haft ver­ur­teilt, weil er Hit­ler-Bil­der via Whatsapp ver­schickt hat.

Fall 18: Ober­ös­ter­reichs Ex-FPÖ-Chef Lutz Wein­zin­ger sagt, Bur­schen­schaf­ter sei­en von den Na­zis ver­folgt wor­den „wie die Ju­den am An­fang“.

Ein FPÖ-Ge­mein­de­rat und Spit­zen­po­li­zist ver­brei­tet ras­sis­ti­sche Ka­ri­ka­tu­ren auf Face­book.

Ein FPÖ-Be­zirks­rat und di­plo­ma­ti­scher Ver­tre­ter trägt Shirts aus ei­nem rechts­ex­tre­men On­li­ne­shop.

Im ober­ös­ter­rei­chi­schen Su­ben er­mit­telt die Staats­an­walt­schaft ge­gen sechs Per­so­nen we­gen ein­schlä­gi­ger Whatsapp-Chats. Zwei Ge­mein­de­rä­te tre­ten aus der FPÖ aus.

Fall 22: FPÖ-Funk­tio­nä­re pos­ten ras­sis­ti­sche Kom­men­ta­re zu ei­ner afro­ös­ter­rei­chi­schen Lo­kal­po­li­ti­ke­rin in Wi­en.

Fall 23: Arndt Prax­ma­rer aus dem Ka­bi­nett Ho­fer, likt ein vor al­lem von Neo­na­zis fre­quen­tier­tes Lo­kal auf Face­book.

Fall 24: FPÖ-Klub­chef Jo­hann Gu­de­nus be­feu­ert an­ti­se­mi­ti­sche Ver­schwö­rungs­theo­ri­en über Ge­or­ge So­ros.

Ein neo­na­zis­ti­scher Sän­ger spielt bei der Bur­schen­schaft des FPÖLan­des­rats El­mar Pod­gor­schek auf.

Ein Sol­dat und blau­er Ge­werk­schaf­ter wird we­gen NS-Wie­der­be­tä­ti­gung, Quä­lens ei­nes Ge­fan­ge­nen und ge­fähr­li­cher Dro­hung ver­ur­teilt.

Ein FPÖ-Orts­par­tei­chef nennt fran­zö­si­sche Fuß­bal­ler „Kon­go­ne­ger“, er tritt zu­rück.

Ein FPÖ-Stadt­rat schimpft über „Ne­ger und Sch­wuch­teln“.

Ein FPÖ-Mit­glied ver­brei­tet Vi­de­os von ei­nem Na­zi-Mo­dell­flug­zeug.

Fall 34: Ein FPÖ-Ge­mein­de­rat lädt zu ei­ner 8,88 Ki­lo­me­ter lan­gen Wan­de­rung – „88“gilt als Neo­na­zi-Code. Die Er­mitt­lun­gen wer­den ein­ge­stellt.

Die EU-Par­la­men­ta­rie­rin Clau­dia Schmidt (ÖVP) schreibt, Afri­ka­ner könn­ten nicht „wie Eu­ro­pä­er den­ken und ar­bei­ten“.

Hu­bert Keyl, FPÖ-Mann mit Kon­tak­ten zu Neo­na­zi Gott­fried Küs­sel, be­wirbt sich als Ver­wal­tungs­rich­ter.

Ein Pos­ting der FPÖ Vöck­la­markt ruft zum „Schutz der Ras­se“auf.

In der Fa­mi­li­en-Whatsapp-Grup­pe ei­nes Salz­bur­ger FPÖ-Funk­tio­närs wer­den NS-Sprü­che und -Por­nos ge­teilt.

Mit­ar­bei­ter von FPÖ-Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Ma­rio Ku­na­sek spre­chen dem Bun­des­prä­si­den­ten die Le­gi­ti­ma­ti­on ab, ei­ner nennt sich selbst ei­nen „an­stän­di­gen Deut­schen“.

An­dre­as Rabl, FPÖ-Bür­ger­meis­ter von Wels, stellt sei­nen Groß­va­ter (NSDAP) als Re­gime­geg­ner dar.

Fall 41: Der Ge­ne­ral­se­kre­tär im In­nen­mi­nis­te­ri­um likt auf Face­book ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sche Sei­ten.

Stra­ches Spre­cher Kon­rad Weiß soll als Red­ner bei ei­nem Tref­fen von Rechts­ex­tre­men auf­tre­ten, sagt aber ab.

Hoch­ran­gi­ge FPÖ-Funk­tio­nä­re ge­den­ken er­neut des NS-„Flie­ger­hel­den“No­wot­ny.

Die FPÖ wirbt mit ei­nem ras­sis­ti­schen Vi­deo für Fo­tos auf der E-Card.

Die Drit­te Na­tio­nal­rats­prä­si­den­tin An­ne­lie­se Kitz­mül­ler (FPÖ) lädt ei­ne rechts­ex­tre­me Brauch­tums­grup­pe ins Par­la­ment.

Nie­der­ös­ter­reichs Grü­nen-Che­fin Hel­ga Kris­mer ver­gleicht Vi­ze­kanz­ler Stra­che mit ei­ner Rat­te.

Wi­ens FPÖ-Vi­ze­bür­ger­meis­ter Do­mi­nik Nepp trifft am Stamm­tisch Ak­ti­vis­ten der Iden­ti­tä­ren.

Ein nie­der­ös­ter­rei­chi­scher FPÖGe­mein­de­rat er­klärt den Be­griff „Na­zi“als „hei­li­ge Per­son“.

Die FPÖ Dö­bling for­dert, kei­ne wei­te­ren mus­li­mi­schen Mi­gran­ten in Ge­mein­de­bau­ten ein­zie­hen zu las­sen.

Ein Ex­per­te be­zeich­net die Aus­sa­ge von In­nen­mi­nis­ter Kickl zu Neo­na­zis als „ver­fas­sungs­ge­fähr­dend“.

Fall 39: Fall 40:

Fall 30: Fall 31:

Fall 6:

Fall 2: Fall 3:

Fall 15:

Fall 20: Fall 21:

Fall 35:

Fall 45:

Fall 32: Fall 33:

Fall 37: Fall 38:

Fall 10:

Fall 42:

Fall 48:

Fall 49:

Fall 50:

Fall 19:

Fall 46:

Fall 29:

Fall 36:

Fall 43:

Fall 47:

Fall 8:

Fall 11:

Fall 12:

Fall 16:

Fall 44:

Fall 7:

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