Ver­mie­ter der Iden­ti­tä­ren wird FPÖ- Ge­mein­de­rat in Graz

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DER EINZELFALL: Der stei­ri­sche FPÖ-Po­li­ti­ker Hein­rich Sickl ist nicht nur Ver­mie­ter der rechts­ex­tre­men Iden­ti­tä­ren Be­we­gung, son­dern nimmt auch fall­wei­se an de­ren De­mons­tra­tio­nen teil, zum Teil auch als Ord­ner. Sickl ist au­ßer­dem als Ob­mann des Frei­heit­li­chen Aka­de­mi­ker­ver­bands Her­aus­ge­ber der als rechts­ex­trem ein­ge­stuf­ten Au­la – so­wie nach der Ein­stel­lung des FPÖ-fi­nan­zier­ten Ma­ga­zins Her­aus­ge­ber des Nach­fol­ge­blatts. Schon als 17-Jäh­ri­ger hat­te er Kon­tak­te zu Neo­na­zis. Im Fe­bru­ar wird er trotz­dem un­ter Pro­tes­ten der po­li­ti­schen Kon­kur­renz als Ge­mein­de­rat in Graz an­ge­lobt. Franz Radl, mehr­fach we­gen NS-Wie­der­be­tä­ti­gung ver­ur­teilt, so­li­da­ri­siert sich auf Face­book mit Sickl.

DIE KON­SE­QUENZ: Kei­ne.

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