Ku­na­seks Mit­ar­bei­ter: „An­stän­di­ger Deut­scher“oh­ne Ober­be­fehls­ha­ber

Der Standard - - AGENDA -

DER EINZELFALL: Zwei hoch­ran­gi­ge Mit­ar­bei­ter im Ka­bi­nett des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­ters fal­len durch Pos­tings auf, in de­nen die recht­mä­ßi­ge Wahl von Bun­des­prä­si­dent Alex­an­der Van der Bel­len in­fra­ge ge­stellt wird, sich ei­ner der bei­den Mit­ar­bei­ter als „an­stän­di­ger Deut­scher“be­zeich­net, ob­wohl er Ös­ter­rei­cher ist, und rechts­ex­tre­me Ver­schwö­rungs­theo­ri­en ver­brei­tet wer­den.

In der Be­ant­wor­tung ei­ner par­la­men­ta­ri­schen An­fra­ge der grü­nen Bun­des­rä­tin Ewa Dzied­zic stellt sich Ku­na­sek voll hin­ter sei­ne Mit­ar­bei­ter und hält dienst­recht­li­che bzw. dis­zi­pli­nä­re Maß­nah­men nicht für nö­tig. Zu­dem lässt er in der An­fra­ge­be­ant­wor­tung of­fen, ob er selbst Van der Bel­len an­er­kennt.

DIE KON­SE­QUENZ: Kei­ne.

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