Der Standard : 2018-12-07

AUTOMOBIL : 82 : M2

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automobil M18 2 | | FR./FR./SA./SA./SO.,SO.,7./7./8./8./9.9.DEZEMBERDEZEMBER20182018 DER STANDARD WOCHENENDE Mit dem Tarraco erweitert Seat seine SUV-Palette nach oben. Er ist serienmäßig mit LED-Scheinwerfern, Blinkern und jeder Menge Assistenten ausgestattet. Zum Vorverkauf gibt es einen E-Scooter gratis dazu. Da ist er. Der neue Porsche 911. Generation 992. Der Inbegriff des Sportwagens schlechthin feierte soeben auf der L.A. Auto Show seine Weltpremiere. Optisch auf die Jetztzeit zugespitzt, leistet der Sechszylinder-Boxer im Carrera S nunmehr 450 PS (plus 30 PS). Kostenpunkt: 145.583 (Carrera S) bzw. 155.179 Euro (Carrera 4S). Ab März. dynamischen Der Dritte und ein guter Fünfer S Die Fahrpräsentation seines neuen SUVs, des Tarraco, nutzt Seat dazu, eine Jahresbilanz zu ziehen. Diese ist eine durch und durch positive. Dafür, dass die nächste ebenso wird, soll gerade der Tarraco sorgen. eat, eigentlich bekannt für sportlich abgestimmte Autos bis zur Mittelklasse, die zu einem vernünftigen Preis angeboten werden, baut seine SUV-Palette nach oben hin aus. Tarraco heißt der Neuzugang. Er ist der erste Seat, der in Wolfsburg gebaut wird. Und der Grund dafür ist ein ganz einfacher. Zwischen dem Seat-Logo vorn und dem Tarraco-Schriftzug hinten steckt im Grunde ein VW Tiguan (Allspace). Der stand auch schon dem Škoda Kodiaq Pate. Ja, sagt man bei Seat, weil man mit dem Tarraco aufsteigende Kunden binden und neue von Fremdmarken locken kann. Mehr 140er-Zonen und Freigabe von Pannenstreifen, sagt die Bundesregierung. Und die Kunden stoßen ins gleiche Horn, denn die Jahresbilanz von Seat ist eine durch und durch positive, auch wenn das eben neu besetzte Erdgas-Thema noch immer nicht zum großen Durchbruch werden wollte. Audis Elektromobil e-tron GT Concept ist die womöglich coolste Studie am Salon. Die vielleicht noch bessere Nachricht: Aus ihr wird laut Hersteller in zwei Jahren ein konkretes Serienmodell. Studienkonfiguration: 4,96 m lang, je ein E-Motor vorn und hinten, zusammen 590 PS stark, WLTP-Reichweite: mehr als 400 km. Guido Gluschitsch aus Barcelona Positive Bilanz Entsprechend ohne große Überraschungen fällt die erste Probefahrt aus. Unterschiede in der Fahrwerksabstimmung wird der Laie nur im direkten Vergleich ausmachen. Darum wählt man seinen Tiguarracodiaq also wohl nach der Optik oder dem Preis. Seat verspricht, ausstattungsbereinigt den besten Preis anbieten zu können – wer vor dem Marktstart im Februar bestellt und vom Frühbucher- bis zum LeasingBonus alle Zuckerln zusammenträgt, bekommt den Tarraco 1.5 TSI mit 150 PS um 29.990 Euro. Währenddessen fragt sich mancher: Braucht es wirklich einen dritten dieser SUVs? Und die Antwort scheint eindeutig zu sein. Am Ende des Jahres 2017 fehlten Seat genau 17 verkaufte Fahrzeuge auf einen Marktanteil von fünf Prozent. Bis Oktober 2018 hielt die Marke in Österreich bei 5,7 Prozent. Dieser Anteil wird wohl bis zum Jahresende noch leicht sinken, nimmt Seat-Österreich-Chef Wolfgang Wurm an, weil es auch heuer keine Tagesund Kurzzulassungen nur für die Statistik geben wird. „Aber wir bleiben bei über fünf Prozent, das steht fest, und schaffen mehr als 18.000 Neuzulassungen.“ Der große Einstieg in die E-Mobilität erfolgt dann 2020, auch wenn man Ende 2019 bereits den E-Mii wird bestellen können. Debüt auch für den neuen Mazda3. Die vierte Generation bleibt mit 4,46 m Länge auf dem Niveau des Vorgängers, im Design wird ein ganz neues Kapitel aufgeschlagen, technisches Highlight wird sicherlich der erste serienmäßige Diesotto der Welt sein, den Mazda Skyactiv-X nennt. Österreich-Start ist im März. Seat-Österreich-Chef Wolfgang Wurm hat Grund zum Feiern. Mallorca Im Bereich der kompakten Kastenförmigen wäre der originelle Kia Soul zu nennen – genauer: e-Soul, weil in Österreich nur die batterieelektrische Version erhältlich sein wird. Die Technik ist ident mit der im e-Niro zum Einsatz kommenden. Bedeutet: E-Motor mit 204 PS, Batterie mit 64 kWh (Vorgänger: 30 kWh). Ab Frühjahr. Es gibt die AMG-A-Klasse in diversen Farben, nicht alle so knallig wie diese hier, und für Freunde des Abtriebs gibt es noch einen zweckdienlichen, aber martialisch anmutenden Heckflügel. Zuletzt noch die ultimative Geländepritsche: Jeep hat vom Wrangler einen Pick-up abgeleitet, passender Name: Gladiator. 5,54 m misst er von vorn bis hinten, die Ladefläche ist 1,5 m lang und 1,32 m breit, und außer dem Blechdach gibt es ihn auch mit nach hinten zusammenrollbarem Cabrio-Faltdach. Jeep-Freunde werden sich aber noch etwas gedulden müssen: Der Gladiator kämpft nicht vor 2020 in Europa.

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