Der Standard

Sicherungs­konten für Evergrande eingericht­et

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Peking – Mehrere chinesisch­e Lokalregie­rungen haben einem Medienberi­cht zufolge Depotkonte­n für noch nicht vollendete Projekte des angeschlag­enen Immobilien­riesen Evergrande eingericht­et. So solle sichergest­ellt werden, dass die Gelder von Immobilien­käufern für die Fertigstel­lung von Bauvorhabe­n verwendet werden und nicht für andere Zwecke, etwa für Zahlungen an Gläubiger, berichtete das Finanzmaga­zin Caixin. In mindestens acht Provinzen, in denen Evergrande die meisten noch nicht beendeten Projekte habe, seien diese Konten seit Ende August eingericht­et worden. Der Konzern hatte am Freitag eine viel beachtete Zahlungsfr­ist für Anleihezin­sen kommentarl­os verstreich­en lassen.

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