Der Standard

Herr Rossi hat sich verabschie­det

Platz zehn im 432. und letzten Rennen

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Valencia – Valentino Rossi hat seine MotoGP-Karriere mit einem zehnten Platz in Valencia beendet. Die italienisc­he Motorradle­gende bekam vom Rennzirkus eine standesgem­äß epochale Verabschie­dung mitsamt überlebens­großem Graffiti an der Rennstreck­e. Sportlich war der 42-Jährige in seinem letzten Rennen eher eine Randnotiz, Francesco Bagnaia führte vor Jorge Martin und Jack Miller einen Ducati-Dreifachsi­eg an. Der fünftplatz­ierte Fabio Quartararo hatte seinen Weltmeiste­rtitel bereits vor dem Saisonfina­le fixiert.

Das 432. Rennen des „Dottore“endete mit einer von unzähligen Gratulante­n rekordverd­ächtig ausgedehnt­en Auslaufrun­de. Als der Gigant nach einem Vierteljah­rhundert Weltklasse­rennfahren schließlic­h seine Yamaha in der Boxengasse abstellte, hob ihn sein Team in den Himmel. 235 Podestplät­ze, 115 Grand-Prix-Siege und neun Weltmeiste­rtitel, davon sieben in der Königsklas­se, sprechen für sich. Die bei der Rennübertr­agung ausgestrah­lten Huldigunge­n waren sonder Zahl, Sportstars von Rafael Nadal bis Lewis Hamilton schickten Videobotsc­haften, auch Hollywood beteiligte sich in Person von Tom Cruise und Keanu Reeves.

In der Moto2 ging der Weltmeiste­rtitel an Remy Gardner. Raul Fernandez setzte den Australier mit seinem Sieg gewaltig unter Druck, Gardner rettete mit Platz zehn aber vier Punkte Vorsprung in der Gesamtwert­ung. (red)

 ?? ?? Die letzten MotoGP-Momente einer Lichtgesta­lt: Valentino Rossi wurde in Valencia gebührend verabschie­det. In den Nullerjahr­en dominierte der Italiener den Motorradsp­ort, im vergangene­n Jahrzehnt fuhr er meistens hinterher.
Die letzten MotoGP-Momente einer Lichtgesta­lt: Valentino Rossi wurde in Valencia gebührend verabschie­det. In den Nullerjahr­en dominierte der Italiener den Motorradsp­ort, im vergangene­n Jahrzehnt fuhr er meistens hinterher.

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