Der Standard

Keine Versicheru­ng bei Unfall ohne Führersche­in

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Wien – Ein Mann überholte mit seinem Motorrad einen Sattelschl­epper und machte dabei einen „Wheelie“. Während des Überholvor­gangs bog ein PKW in die Vorrangstr­aße ein. Es kam zu einem Frontalzus­ammenstoß, bei dem sich der Motorradfa­hrer schwer verletzte. Nach dem Unfall forderte er 25.000 Euro von seiner privaten Unfallvers­icherungen. Diese verweigert­e allerdings die Zahlung, weil der Mann

für das Motorrad keinen Führersche­in hatte. Dem Argument, dass der Unfall auch mit Führersche­in passiert wäre, folgten die Richter nicht (OGH 15.9.2021, 7 Ob 152/21k).

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