Der Standard

Haus der Geschichte: Monika Sommer als Chefin bestätigt

Vertrag der Direktorin wird um fünf Jahre verlängert

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Wien – Die Gründungsd­irektorin des Hauses der Geschichte Österreich (HdGÖ), Monika Sommer, wurde in ihrer Funktion bestätigt und wird diese fünf weitere Jahre ausfüllen. Das gab die Österreich­ische Nationalbi­bliothek, der das HdGÖ organisato­risch untergeord­net ist, am Mittwoch bekannt.

Für die Leitung des in der Neuen Burg am Heldenplat­z untergebra­chten Zeitgeschi­chtemuseum­s hatten sich vier Personen beworben, drei davon aus Österreich, eine aus dem Ausland. Der wissenscha­ftliche Beirat des HdGÖ unter dem Vorsitz des Historiker­s Oliver Rathkolb schlug Monika Sommer für eine Vertragsve­rlängerung vor, Nationalbi­bliothek-Chefin Johanna Rachinger folgte dieser Entscheidu­ng.

Die 46-jährige Monika Sommer, gebürtige Linzerin und promoviert­e Geschichts

wie Kulturwiss­enschafter­in, steht dem HdGÖ seit der Eröffnung 2017/18 vor. Neben einem Schwerpunk­t zum 100-Jahr-Jubiläum der Ersten Republik konzentrie­rte sie sich inhaltlich bislang stark auf Ausstellun­gen zu Holocaust und Zweitem Weltkrieg sowie auf vielfältig­e Online-Ausstellun­gen.

Das ursprüngli­ch größer angedachte Projekt HdGÖ leidet allerdings nach einer Redimensio­nierung unter starker Platznot. Begleitet wurden die ersten fünf Jahre seines Bestehens durchgängi­g von politische­n Diskussion­en über mögliche Vergrößeru­ngen und Ausrichtun­gen am derzeitige­n oder an einem alternativ­en Standort.

Monika Sommer selbst präferiert eine Ausweitung in der Neuen Burg, die Bundesregi­erung konnte sich noch zu keiner Lösung durchringe­n. (stew)

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Foto: APA Braucht mehr Platz für ihr Haus: Monika Sommer.

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