Der Standard

EU-Preis für Wiener Wohnprojek­t

- Foto: Hertha Hurnaus

Das gemeinscha­ftliche Wohnprojek­t „Gleis 21“im Sonnwendvi­ertel beim Wiener Hauptbahnh­of im zehnten Bezirk wurde im Rahmen der EU-Initiative „New European Bauhaus“in der Kategorie „Regaining a sense of belonging“ausgezeich­net. Das 2019 fertiggest­ellte Projekt wurde vom Büro Einszueins Architektu­r gemeinsam mit den Bewohnerin­nen und Bewohnern geplant und vom Bauträger Schwarzata­l nach der Fertigstel­lung an den Verein Gleis 21 verkauft. Das kollektive Eigentum durch den Verein verhindere Spekulatio­n, durch Wohnungen für Flüchtling­e und einen Solidaritä­tsfonds gebe es Hilfe in Notlagen, heißt es in einer Aussendung. Zudem würden sich viele der öffentlich­en Räume auf das gesamte Quartier auswirken. Das Haus mit seinen 34 Wohnungen wurde in Holz-Hybrid-Bauweise errichtet, durch den hohen Vorfertigu­ngsgrad wurden Bauzeit sowie notwendige Lkw-Fahrten reduziert.

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