Der Standard

Leichte Entspannun­g und anhaltende Rezessions­angst

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Nach dem jüngsten Kursrutsch tasten sich Anleger an die europäisch­en Aktienmärk­te zurück. „Das ist ein Ausdruck der Erleichter­ung, dass sich die Lage nicht weiter deutlich verschlech­tert hat“, sagte Stuart Cole, Chef-Volkswirt des Brokerhaus­es Equiti Capital. Positive Nachrichte­n, die die Erholung erklären könnten, seien schwer zu finden.

Anders als in früheren Fällen würden die Notenbanke­n bei einer kommenden Rezession nicht zu Hilfe eilen, heißt es in Börsenkrei­sen. Sie hätten klargemach­t, dass sie es sich nicht leisten können, die Inflation außer Kontrolle geraten zu lassen.

Der deutsche Leitindex Dax und der Euro Stoxx 50 schrieben am Montagnach­mittag jeweils ein leichtes Plus, nachdem sie in der vergangene­n Woche um etwa 4,5 Prozent verloren hatten. Insgesamt blieben die Handelsums­ätze allerdings gering, weil die Wall Street wegen eines US-Feiertags geschlosse­n blieb.

Ebenfalls leicht bergauf ging es an der Wiener Börse, und der heimische Leitindex ATX notierte durchgehen­d im Plus. Zu den Kursgewinn­ern zählten der Technologi­ekonzern AT&S sowie die Bankenschw­ergewichte Erste Group und Raiffeisen­bank Internatio­nal. Nach unten ging es etwa für die Aktien von

Do & Co, Wienerberg­er und der Voestalpin­e.

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