Wei­ßer Fluss

Deutsch Perfekt - - Panorama -

Geo­lo­gen ha­ben in ei­nem Schwei­zer Tal in der Nä­he der ita­lie­ni­schen Gren­ze ei­nen wei­ßen Bach ge­fun­den. Auch auf Sa­tel­li­ten­bil­dern kann man die hel­le Far­be se­hen. In dem Tal im En­ga­din gibt es fast kei­ne We­ge. Dort wan­dern nur we­ni­ge Men­schen. Des­halb war der schö­ne wei­ße Fluss mit dem Na­men Ova La­vi­run un­be­kannt. Ein Team um den Geo­lo­gen Christoph Wan­ner von der Universität Bern hat ihn jetzt ge­nau­er un­ter­sucht. Das Re­sul­tat: Die wei­ße Far­be kommt von Alu­mi­ni­um­flo­cken. Sie la­gern sich als klei­ne wei­ße Teil­chen ab. In den Flo­cken ha­ben die Ex­per­ten au­ßer­dem Ar­sen ge­fun­den. Ge­nau wie das Alu­mi­ni­um kommt die be­kann­te to­xi­sche Sub­stanz aus den St­ei­nen in den Ber­gen. Sie kann aber für die Na­tur nicht ge­fähr­lich wer­den, weil das Alu­mi­ni­um sie bin­det. So bleibt das Was­ser im Ova La­vi­run frei von Ar­sen.

Die Geo­lo­gen schrei­ben in ih­rer Un­ter­su­chung, dass Men­schen die­ses Phä­no­men viel­leicht nut­zen kön­nen, um auch an­de­re to­xi­sche Sub­stan­zen aus dem Was­ser zu be­kom­men. Die wei­ße Far­be gibt es dann we­gen der Alu­mi­ni­um­flo­cken au­to­ma­tisch da­zu.

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