ATLAS DER ALLTAGSSPRACHE

Plätz­chen

Deutsch Perfekt - - Die Themen Des Monats -

Im De­zem­ber riecht es in den deut­schen, ös­ter­rei­chi­schen und Schwei­zer Kü­chen oft be­son­ders gut. Denn dann ba­cken sehr vie­le Men­schen Plätz­chen. Es gibt vie­le ver­schie­de­ne Sor­ten von dem sü­ßen, le­cke­ren Ge­bäck. Kin­der lie­ben es be­son­ders. Für die meis­ten Men­schen in den deutsch­spra­chi­gen Län­dern ist die­se Back­tra­di­ti­on ein ele­men­ta­rer Teil der Weih­nachts­zeit. Die Re­zep­te sind oft noch von der Groß­mut­ter. Au­ßer­dem ha­ben Plätz­chen un­ter­schied­li­che For­men: zum Bei­spiel Ster­ne, Her­zen oder Tie­re. In Deutsch­land nen­nen die Men­schen die Re­sul­ta­te ih­rer Back­ak­tio­nen fast über­all Plätz­chen. Nur im Süd­wes­ten ist der Na­me ein an­de­rer: Bröt­le oder auch Bret­le. Er er­in­nert an die Wörter Brot und Bröt­chen. In Ba­den-Würt­tem­berg und Bay­ern gibt es au­ßer­dem die Va­ri­an­te Plätz­le. Die Ös­ter­rei­cher ba­cken Kek­se. Die­sen Na­men hört man manch­mal auch in Nie­der­sach­sen und Schles­wig-Hol­stein. Aber Vor­sicht: Im Rest von Deutsch­land be­nut­zen die Leu­te das Wort Keks nur für Ge­bäck aus dem Su­per­markt. Die Schwei­zer nen­nen ih­re selbst ge­ba­cke­nen Ka­lo­ri­en­bom­ben Guetz­li. Sehr ähn­lich ist die Va­ri­an­te Gu­ets­le. Sie hört man in und um Stutt­gart. Ei­nen spe­zi­el­len re­gio­na­len Na­men gibt es au­ßer­dem im Wes­ten von Bay­ern: Dort hei­ßen die sü­ßen Din­ger Loi­b­le.

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