Reb­hüh­ner­reis

Die Presse am Sonntag - - Essen Und Trinken -

Zu­be­rei­tung: „Zwei äl­te­re Reb­hüh­ner (im Spar­haus­halt ge­nügt ei­nes), die zum Frisch­bra­ten nicht mehr tau­gen oder ver­se­hent­lich ge­bra­ten wur­den und sich da­bei hart und zäh er­wei­sen, wer­den mit 1–1 Li­ter Was­ser auf­ge­gos­sen, mit Salz, ein paar Pfef­fer­kör­nern und ei­nem Bund ge­putz­tem Wur­zel­werk ver­se­hen und ganz lang­sam weich ge­kocht. Wenn es so weit ist, rös­tet man in 6 De­ka­gramm (60 Gramm) Schwei­ne­fett ein Stück­chen feinst ge­hack­te Zwie­bel gelb, fügt 25 De­ka­gramm tro­cke­nen Reis hin­zu, der gla­sig ge­rös­tet wird, um nun mit ge­nau Li­ter ge­seih­ter Reb­hüh­ner­sup­pe auf­zu­gie­ßen. Wei­ters wird das ab­ge­lös­te und klein­ge­schnit­te­ne Fleisch der Reb­hüh­ner und das klein­würf­lig ge­schnit­te­ne Wur­zel­werk bei­ge­fügt und das Gan­ze un­ter ab und zu er­folg­tem Durch­rüh­ren zu­ge­deckt ge­düns­tet, bis der Reis zer­fällt. Nun mengt man mit­tels zwei­zin­ki­ger Kü­chen­ga­bel 2 Eß­l­öf­fel wei­ches To­ma­ten­pü­ree und 1 Eß­l­öf­fel ge­rie­be­nen Hart­kä­se ein, preßt den Reis in ei­ne was­ser­be­netz­te Form oder Schöpf­löf­fel und stürzt ihn por­ti­ons­wei­se. Als Bei­la­ge dient To­ma­ten­sau­ce oder Kar­fi­ol (Blu­men­kohl)sa­lat.“ Gar­nie­rung: Ei­ne ge­misch­te Rei­he von Fleisch­spei­sen nennt Kü­chen­chef Franz Ruhm die­se Ru­brik im Ma­ga­zin „Wie­ner Kü­che“Nr. 12.

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